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Amtsblatt der Stadt Blankenhain
Ausgabe 1/2026
Gestaltung Seite 2
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Aktuelles

Der Beginn eines neuen Jahres ist immer ein besonderer Moment - ein Moment, um innezuhalten und zurückzublicken aber eben auch, um nach vorne zu schauen. Gerade in einer Zeit, die viele Herausforderungen mit sich bringt, ist es umso wichtiger, sich bewusst zu machen, was wir schon gemeinsam erreicht haben und welche Chancen noch vor uns liegen. Das vergangene Jahr hat uns einmal mehr gezeigt, dass das Leben nicht immer nur geradlinig verläuft. Herausforderungen, Überraschungen und manchmal auch Rückschläge gehören dazu. Doch gerade darin liegt auch eine Kraft: die Möglichkeit, aus allem, was uns begegnet, was uns herausfordert, etwas Neues, etwas Besseres zu schaffen.

Wir sollten uns nicht in einer Welt des Meinungsterrorismus durch Falschnachrichten aus Troll-Farmen, Algorithmen, die Angst und Hass schüren und KI-gesteuerten Deep-Fakes in einen Strudel der depressiven Zuversichtslosigkeit ziehen lassen. Oft stehen nicht fundierte Inhalte, sondern schnelle Schlagzeilen und Klicks im Vordergrund. Das verstärkt das Risiko, dass seriöse Diskussionen und faktenbasierte Entscheidungen in den Hintergrund treten und durch plakative Darstellungen verzerrt werden.

Sir Peter Ustinov soll einmal ein Zitat gesagt haben, welches ich zur Umschreibung vieler Gemütslagen für durchaus treffend halte: „Ein Optimist ist ein Mensch, der weiß, wie trübe die Welt sein kann. Ein Pessimist ist einer, der das jeden Tag von neuem feststellt.“

Zweifellos lässt uns der Blick auf das Geschehen in der Welt vorsichtig gesagt mit gebremstem Optimismus in das neue Jahr gehen. Andauernder Ukraine-Krieg, weiter eskalierende Nahost-Konflikte, beides mit Auswirkungen, die auch hier bei uns spürbar sind. Denn Inflation und hohe Energiekosten betreffen uns nicht nur im privaten Bereich, sondern nehmen auch direkten Einfluss auf unsere Handlungs- und Gestaltungsfähigkeit als Stadt Blankenhain.

Schließlich fußen unsere Gestaltungsmöglichkeiten als Stadtrat und Verwaltung in erster Linie auf den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln, die im vergangenen Jahr zunehmend knapper wurden.

Dennoch konnten und können wir viele Maßnahmen umsetzen, die aus den vergangenen Jahren bereits finanziert wurden, die uns optimistisch in die Zukunft blicken lassen. Ein Beispiel ist unser Kindergartenneubau, der nun sichtbare Gestalt annimmt und für unsere Stadt eine nachhaltige und zeitgemäße Betreuung unser „kleinsten“ mit neuesten Standards sicherstellen wird. Sie finden in diesem Jahresrückblick natürlich viele weitere Projekte, die wir im Jahr 2026 und den kommenden Jahren umsetzen wollen und mein besonderer Dank gilt insbesondere den drei Fraktionen im Stadtrat, unseren Ortsteilbürgermeisterinnen und Ortsteilbürgermeistern sowie allen Ortsteilräten, die ihre Verantwortung ernst nehmen, immer auf Augenhöhe und sachgerecht agieren und damit eine solide Grundlage für kluge und zukunftsweisende Entscheidungen für unsere Stadt und unsere Ortsteile schaffen.

Auch in schwierigen Situationen ist und bleibt der Gemeinsinn unsere Stärke und die Basis für den Optimismus, mit dem wir in die Zukunft blicken können und wir müssen denjenigen danken, die sich jeden Tag dafür einsetzen. Ehrenamtliches Engagement ist der Pulsschlag einer sozialen und lebendigen Gemeinschaft, auch in unserer Stadt. Die Menschen, die in unseren Vereinen, in sozialen Organisationen, der Freiwilligen Feuerwehr und in vielen weiteren Bereichen tätig sind, leisten Unglaubliches. Sie schenken ihre Zeit, ihre Energie und ihre Ideen, ohne dafür Lohn oder besondere Anerkennung zu erwarten. Aber um eins gleich klarzustellen: Ihr Engagement ist unbezahlbar!

Ich wünsche Ihnen ein gutes, erfolgreiches und friedvolles Jahr 2026, voller Optimismus und Zuversicht.

Ihr

Jens Kramer

Bürgermeister und das Team der Stadtverwaltung