Anlässlich dieses Tages wurden neben zehn weiteren Bürgern unseres Freistaates gleich zwei verdiente Persönlichkeiten unserer Verwaltungsgemeinschaft am 09. Dezember 2025 im Landeskirchenamt Erfurt durch den Ministerpräsidenten Herrn Mario Voigt mit dem Ehrenbrief des Freistaates Thüringen gewürdigt.
In der Laudatio (verfasst durch die Staatskanzlei des Freistaates Thüringen) für Herrn Klaus Enkelmann aus Dorndorf-Steudnitz und Herrn Thomas Schenke aus Frauenprießnitz war unter anderem zu lesen:
„Menschliches Wirken, was weit über das hinausgeht, was ein Amt oder eine Aufgabe beschreiben kann, trifft auf Herrn Klaus Enkelmann zu. 89 Jahre jung an Erfahrung, Tatkraft und Herz, hat er über Jahrzehnte hinweg entscheidend dazu beigetragen, dass Dornburg-Camburg nicht nur gewachsen ist, sondern seine Identität bewahrt hat. Als langjähriger Ortsteilbürgermeister und Stadtratsmitglied setzte er sich mit außergewöhnlicher Leidenschaft für die Entwicklung seiner Gemeinde ein. …Doch sein Engagement endete nicht bei kommunalen Projekten. Seit vielen Jahren führt er den Universitätsfotoklub Jena und gestaltet mit beeindruckender Kreativität öffentliche Ausstellungen, unter anderem in der Goethe-Galerie. Und nicht zuletzt hat Herr Enkelmann als leidenschaftlicher Hobbyfotograf über Jahrzehnte das Leben der Gemeinde dokumentiert. …Schon heute arbeitet er der Vorbereitung der 800-Jahr-Feier 2027 - ein Zeichen dafür, dass sein Blick immer nach vorne gerichtet ist, selbst im stolzen Alter von 89 Jahren.“
„Heute ehren wir einen Mann, der in besonderer Weise zeigt, was es bedeutet, mit Herz, Hand und Hingabe für seine Gemeinde und für sein Handwerk da zu sein - Herrn Tischlermeister Thomas Schenke aus Frauenprießnitz. Mehr als 15.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit hat er für den Bau und die Pflege der Orgel in der der Kirche Sankt Mauritius geleistet - mit handwerklicher Präzision, künstlerischem Gespür und einer tiefen Liebe zur Musik. Nicht nur Zeit, auch Material und Wissen hat er großzügig eingebracht, um dieses Gemeinschaftswerk zu ermöglichen. …Sein Engagement endet nicht an der Werkbank, sondern ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie aus Beruf Berufung werden kann. …Herr Schenke verbindet Tradition mit Fortschritt, Handwerk mit Kultur, und das persönliche Engagement mit dem Gemeinwohl. Sein Wirken ist ein Geschenk - für Frauenprießnitz und für das Holzhandwerk.“