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Ausgabe 18/2026
Amtliche Bekanntmachungen und Mitteilungen
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Wenn jede Minute zählt

Neues Forschungsprojekt verbessert Hilfe für besonders gefährdete Menschen im Katastrophenfall

Einladung zu Berichterstattung

im Katastrophenfall ist der schnelle Zugang zu verlässlichen Informationen entscheidend - insbesondere dann, wenn es um die Versorgung sogenannter vulnerabler Bevölkerungsgruppen geht. Im neuen Forschungsprojekt DINKA (Dateninteroperabilität im Katastrophenschutz und in der Altenpflege) entwickeln das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Rheinland-Pfalz und das Fraunhofer IESE (Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering) gemeinsam mit weiteren Partnern eine digitale Plattform, die im Ernstfall Leben retten kann. Ziel ist es, Einsatzkräfte im Katastrophenfall schneller mit den entscheidenden Informationen zu versorgen - insbesondere dort, wo Menschen besonders auf Unterstützung angewiesen sind.

Ziel ist es, relevante Daten aus Pflege, Hausnotruf und weiteren Quellen so aufzubereiten, dass Leitstellen und Katastrophenschutz-Einheiten sie im Ernstfall schnell und gezielt nutzen können. Gerade bei Stromausfällen, Unwettern oder anderen Krisenlagen kann das entscheidend sein. Durch die strukturierte Zusammenführung von Informationen - zuverlässig, sicher und datenschutzkonform - erhalten Einsatzkräfte erstmals eine fundierte Grundlage, um besonders gefährdete Personen frühzeitig zu identifizieren und schnell zu versorgen. Ergänzend bietet DINKA die Möglichkeit, dass sich auch besonders gefährdete Personen, die zu Hause leben, freiwillig registrieren können - eine wichtige Erweiterung, da diese Gruppe den Einsatzkräften bislang häufig nicht bekannt ist. Das Projekt wird für zwei Jahre vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat gefördert.

Sie sind herzlich eingeladen, über das Forschungsprojekt zu berichten:

am Dienstag, 28. April,

ab 11.30 Uhr im Kreistagssaal der Kreisverwaltung Südwestpfalz,

Unterer Sommerwaldweg 40-42 in 66953 Pirmasens.

Die Kreisverwaltung Südwestpfalz ist die Rettungsdienstbehörde für den gesamten Rettungsdienstbereich Südpfalz, dem neben dem Landkreis Südwestpfalz die Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie die kreisfreien Städte Landau, Pirmasens und Zweibrücken angehören. Als Region mit ländlichen Strukturen und teils weiten Wegen eignet sich der Rettungsdienstbereich Südpfalz besonders als kommunaler Projektpartner für das Forschungsprojekt.

Bei dem Termin werden Ihnen Dr. Susanne Ganster, Landrätin des Landkreises Südwestpfalz, sowie Manuel Gonzalez, Vorstand des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, und Dr. Rolf van Lengen, Projektleiter beim Fraunhofer IESE, das Projekt DINKA vorstellen. Auch die weiteren Vertreter der Städte und Kreise des Rettungsdienstbereichs Südpfalz werden vor Ort sein.

Sie erhalten bei dem Termin Einblicke, wie die neue Plattform aussieht und arbeitet, und haben zudem die Möglichkeit, sich mit den Projektverantwortlichen über die technischen und fachlichen Hintergründen auszutauschen.

Sie helfen uns bei der Planung, indem Sie Ihre Teilnahme bestätigen.