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Ausgabe 3/2026
Amtliche Bekanntmachungen und Mitteilungen
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Bioabfall richtig trennen – Plastik hat in der Biotonne nichts verloren

Seit Mai letzten Jahres gelten strengere Vorgaben der Bioabfallverordnung sowie deutlich erhöhte Anforderungen an die Qualität des eingesammelten Bioabfalls.

Nicht richtig befüllte Biotonnen führen zu erheblichen Mehrkosten, welche letztlich auch die Gebührenzahler tragen müssen, weshalb die Kreisverwaltung wiederholt ausdrücklich dazu aufruft auf eine korrekte Befüllung der Biotonne zu achten.

„Wenn wir Alle dafür sorgen, dass unsere Biotonnen entsprechend befüllt sind, sparen wir Kosten und damit auch Gebühren“, betont Kreisbeigeordneter Manfred Seibel. „Ich bin überzeugt, dass wir die vorgegebenen Quoten einhalten werden.“

Um die Qualität des Bioabfalls zu verbessern, werden in den kommenden Wochen und Monaten verstärkt Kontrollen der Biotonnen durchgeführt. Tonnen, die deutlich falsch befüllt sind – insbesondere mit Plastiktüten oder anderen Störstoffen – können von der Entleerung ausgeschlossen und stehen gelassen werden.

Ein besonderer Fokus liegt auf Kunststofftüten: Ab sofort dürfen keinerlei Plastiktüten mehr in der Biotonne entsorgt werden – auch nicht solche, die als „biologisch abbaubar“ oder „kompostierbar“ gekennzeichnet sind. Diese bereiten in den Anlagen erhebliche Probleme und gelten als Störstoffe. Als Alternative empfiehlt der Landkreis die Nutzung von Papiertüten oder Zeitungspapier zur Sammlung von Bioabfällen im Haushalt.

Um die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu unterstützen, nutzt der Landkreis das Informationsangebot der Kampagne „#wirfuerbio – Kein Plastik in die Biotonne“: https://www.wirfuerbio.de/awswp/