Auf dem Hof Lindenstraße 11, um 1925
Das Fachwerkwohnhaus wurde ursprünglich vor 1715 erbaut und später erweitert. 1805 lebte hier der aus Frankenroda gebürtige Leinweber Johann Heinrich Schröder (*02.02.1749) mit seiner Ehefrau Henriette Katharine, geb. Wilß (*31.10.1750) und den Kindern Katharina Magdalena (*1783) und Dorothea Maria (*06.04.1785).
Kurz nach dem Tod Heinrich Schröders heiratete seine Tochter Katharina Magdalena im Januar 1809 den aus der Thomas-Müntzer-Straße 18 stammenden Tagelöhner Johann Adam Schröder (*17.07.1778) und trat das elterliche Erbe an. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Anna Maria (*15.12.1809), Eleonora (*16.07.1811), Gideon Gottlieb (*02.08.1812), Caroline Wilhelmine (*08.11.1814), Johann Adam (*19.12.1816), Katharine Elisabeth (*01.05.1819), Anna Katharine (*17.07.1820) und Maria Magdalene (*21.11.1822) hervor.
Nach Johann Adam Schröders Tod im Mai 1855 übernahm seine Tochter Anne Katharine und ihr aus der Angerstraße Nr. 11 stammender Ehemann Johann Caspar Hopf (*25.07.1806) das Grundstück. Mit Johann Georg (*07.01.1844), Johannes (*31.01.1846), Christian (*28.01.1848), Ernestine Adelheide (*07.01.1850), Anna Martha (*24.04.1852, nach Creuzburg verheiratet) und Gottlieb (*18.04.1861) kamen sechs Kinder zur Welt, von denen Christian das Haus übernahm. Von Beruf Maurer, heiratete dieser im März 1874 die Gastwirtstochter Anna Barbara Hopf (*26.05.1851). Am 19. November 1874 wurde der einzige Sohn Alwin geboren. Dessen im November 1903 geschlossene Ehe mit Marie Pauline Hagedorn (*09.11.1881) blieb kinderlos. Im Dezember 1945 lebte in der Lindenstraße 11 der Landwirt und Haushaltsvorsteher Alwin Hopf mit seiner Frau Pauline.
Christoph Cron