Försterwohnhaus Lindenstraße Nr. 30a, um 1937. Das Foto wurde 1938 im Architektur-Bildband „Staatlicher Bauwille in Thüringen 1932-1937“ veröffentlicht.
Im staatlichen Auftrag entstand 1936/37 in der Scherbdaer Lindenstraße ein neues Försterwohnhaus mit Stall und Garage. Erste Bewohner waren ab Juli 1937 der aus Leutenberg gebürtige Forstwart Kurt Möller (*07.05.1909), seine Ehefrau Elisabeth, geb. Schröter (*17.02.1911) und seine Tochter Christa (*12.12.1934). Kurt Möller kam im August 1941 während des Russlandfeldzuges ums Leben. Im Dezember 1945 lebte in der Lindenstraße Nr. 30a die verwitwete Haushaltsvorsteherin Elisabeth Möller mit ihrer Tochter Christa und ihren Eltern Oskar (*05.07.1880) und Sylvia Schröter (*27.03.1882).
Christoph Cron