Gruppenbild aller Beteiligten
Mihla. Anlässlich des am 25. April alljährlich gefeierten „Tag des Baumes“ wurde am 23. April von Umweltschülern der fünften bis neunten Klassenstufe der Regelschule Mihla gemeinsam mit der neuen Schulleiterin Wiebke Schulz und Forstleuten an einer schattigen Stelle am Naturlehrpfad im Mihlaer Tal eine Zitterpappel (Populus tremula) in die Erde gebracht. Der bis zu 30 Meter hohe Laubbaum ist auch als Espe bekannt und verdiente sich für 2026 den Titel „Baum des Jahres“. Nun hoffen alle Beteiligten, dass das Bäumchen trotz der verschärften Bedingungen der fortschreitenden Klimaerhitzung gut wächst und gedeiht.
Die Moderation übernahm Biologielehrerin und Nationalparkführerin Susanne Merten und für die Erklärung von Eigenschaften und Details, was die Espe leisten und welche heilsamen Substanzen sie „im Köcher“ hat, sorgten Forstbeamter Alexander Böttger (ThüringenForst), Revierförster Kai Nossmann und Forstingenieur Frank Göbhardt. Die Schülerinnen Marlene, Jedda und Elena stellten einen Steckbrief zur Espe vor. Kompetent leiteten die Forstleute die Pflanzarbeiten. Besonderer Dank gilt der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), die das Bäumchen sponserte, sowie dem Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal (EHW), der das Namensschild fertigte und auch der Bäckerei Eichholz, die den Kindern beim anschließenden gemeinsamen Essen die Brötchen spendete.
Bei den Pflanzarbeiten legten alle Jungen und Mädchen Hand an und es hatte für den Autor dieses Berichtes fast den Anschein, als ob die Jüngsten die Fleißigsten bei der Filigranarbeit und die „Großen“ bei der „Kraftarbeit“ mit Ramme und Schaufel so was wie die starken „Männer fürs Grobe“ waren. Und nach erfolgreich getanem Werk stellte sich das gesamte Pflanz-Team zum Gruppenfoto mit Zitterpappel auf.
Klaus Fink