Das eingeschossige Fachwerkwohnhaus mit Nebengebäude entstand zwischen 1905 und 1910. Seit den 1920-er Jahren lebte hier der aus der Schloßstraße Nr. 11 stammende Landwirt Julius Rödiger (*20.08.1895) mit seiner Ehefrau Anna Olga, geb. Hopf (*20.10.1899) und den Kindern Erich (*01.07.1923) und Alfred (*18.01.1928, später Zittelstraße 6).
Das ursprünglich eingeschossige Wohnhaus wurde um 1927 erbaut und später aufgestockt. Im Juli 1930 wurde die damalige Scheune durch einen Brand zerstört und anschließend wiederaufgebaut. 1937 lebte hier der aus Scherbda stammende, zwischenzeitlich in Eisenach wohnhafte und zuletzt in der Lindenstraße Nr. 13 verheiratete Schlosser Oskar Rödiger (*04.03.1897) mit seiner Ehefrau Anna, geb. Rödiger (*30.04.1901), dem Sohn Helmut (*27.01.1924), der Tochter Erna (*16.04.1926) und dem Schwiegervater Adam Rödiger (*20.03.1860).
Christoph Cron