Titel Logo
Werratal Bote Mitteilungsblatt der VG Hainich-Werratal und Stadt Treffurt
Ausgabe 6/2026
Bischofroda
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Bischofroda/Neukirchen

Pfarramt Bischofroda/Neukirchen

Lerchenberger Straße 22 99817 Eisenach OT Neukirchen

Vikar Frederik Langer - Tel: 03691/ 610986

Pfarrer Torsten Schneider - Tel: 03691/ 818781

E-Mail: torsten.schneider@ekmd.de / frederik.langer@ekmd.de

Regionalbüro

Angela Köhler / angela.koehler@ekmd.de

Klosterstraße 12

99831 Creuzburg

Sprechzeiten: Mo-Fr 8.00 - 14.00 Uhr und nach Vereinbarung

Tel: 036926/899 400

Monatsspruch Februar 2026

Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.

Deuteronomium 26,11

Gedanken zur Jahreslosung

Er ist kein Anstreicher. Wenn Gott alles neu machen wird, dann geht es nicht nur um frische Farbe für eine alte Welt. Die Jahreslosung für 2026 geht erst einmal fröhlich ins Ohr. „Alles neu macht der Mai.“

Man riecht den Frühling und wie Gott seine Schöpfung wunderbar erneuert.

Das trifft unsere Sehnsucht nach dem schönen Neuen. Was neu ist, das ist gut - denken wir zumindest. Es hat keine Kratzer und Gebrauchsspuren.

Lange haben wir gedacht, das Neue ist das Bessere.

Diese Ansicht bekommt neuerdings aber selbst Kratzer, seitdem das Neue in der Welt bedrohliche Züge annimmt. Die Ordnung der Welt scheint durcheinander geraten.

Krieg und Erpressung fordern Land und Leben. Es droht wieder das Recht des

Stärkeren. Eigentlich ist das nicht neu; nur wähnten wir uns auf dem Weg es zu überwinden.

So kommt alles auf der Welt immer wieder und es lässt diese geschundene Erde ziemlich alt aussehen.

Liest man in der Bibel den Abschnitt aus der Offenbarung des Johannes, aus dem unsere Jahreslosung stammt, hört man das Seufzen der Kreatur. Eine erlösende Hoffnung leuchtet hervor und wir lesen: „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“

Das ist weit mehr als ein neuer Anstrich für die Welt. Die Jahreslosung meint keine Neuigkeiten und kosmetische Verbesserungen, sondern ein grundlegender Wandel des Weltgefüges durch Gott.

Ob wir uns das wirklich wünschen? Wenn alles neu wird, dann auch das, was wir lieben und woran wir in diesem Leben ja hängen.

Selbst das Meer ist nicht mehr, lesen wir dort - wie schade! Die Jahreslosung zeigt uns den Ereignishorizont Gottes, an dem nichts mehr sein wird, wie es war.

Damals lasen die von Verfolgung bedrohten, Christen das als ein Trost. Uns kann es zum Trost werden, bevor wir ganz verzweifeln: Wenn dich nichts mehr trägt, dann trägt dich immer noch Gott!

„Gott spricht, siehe ich mache alles neu!“ Als wir über die Jahreslosung in den Andachten und Gottesdiensten zu Jahresbeginn nachdachten, hatte ich fünf Fotos aus der schönen Stadt Prag als Motiv dabei. Vom jüdischen Friedhof bis zu einem Brautpaar hatten die Besucher die Wahl eines mitzunehmen, welches sie über das Jahr begleiten soll. Die Malerbrigade, welche sich ohne Gerüst vom Dach abseilt und dabei die Fassade streicht, wurde am meisten gewählt. „Da schlägt mein Handwerker-Herz höher,“ sagte ein Gottesdienstbesucher. So gibt es also noch Menschen, die etwas gestalten wollen auf dieser Welt. Die mit ihrer kleinen Kraft etwas tun möchten, dass diese Welt schöner und unsere Zeit lebenswerter wird. Wir sind noch nicht am Ende. Wie gut - und das Meer bleibt auch noch.

Es wünscht Ihnen allen ein gesegnetes neues Jahr,

Ihr Pfarrer Torsten Schneider

Am Epiphaniastag, dem 6. Januar 2026, waren wieder die Sternsinger in Ifta unterwegs. In fünf Gruppen zogen Christenlehrekinder und Vorkonfirmanden des Kirchenkreises Eisenach der Nordregion an die Haustüren, um Spenden für das Kindermissionswerk zu erbitten.

Unter dem Motto „Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit“ wird in diesem Jahr speziell für die Unterstützung von Kindern in Bangladesch gesammelt, wo noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche, unter zum Teil ausbeuterischen Bedingungen, arbeiten müssen, statt zur Schule zu gehen. Die Iftaer trugen mit insgesamt 700 Euro zur Sammlung 2026 bei und erhielten zum Dank von den „Königen“ und ihren Begleitern den Segen C+M+B (Christus Mansionem Benedicat) für das neue Jahr.

Herzlichen Dank allen Spendern und den Ehrenamtlichen, ohne die diese Aktion nicht möglich wäre!

Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten:

Freitag, 13.2.2026

18.00 Uhr Abendandacht in Ütteroda im Gemeindesaal

Sonntag, 15.2.2026

9.30 Uhr Gottesdienst in Bischofroda

11.00 Uhr Gottesdienst in Neukirchen

Sonntag, 22.2.2026

9.30 Uhr Gottesdienst in Hötzelsroda

11.00 Uhr Gottesdienst in Madelungen

Weltgebetstag 2026

Ein Gebet geht um die Welt

Im März 2026 feiern Menschen in über 150 Ländern

der Erde den Weltgebetstag. „Kommt! Bringt Eure Last.“ lautet das hoffnungsverheißende Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.

Weltgebetstag

Donnerstag, 5. März, 19 Uhr Weltgebetstag im Klostergartensaal Creuzburg

Freitag. 6. März, 18.00 Uhr Weltgebetstag Kulturhaus Neukirchen

Singkreis Hötzelsroda

montags von 19 bis 20 Uhr Gemeindehaus, Schillerplatz 1,

Leitung Bernhard Stephan, Tel. 03691 / 610 133

Chor Madelungen/Krauthausen

donnerstags 20.00 Uhr Gemeindehaus, Max-Kürschner-Str. 27, Madelungen

Leitung Angelika Meincke

Christenlehre

donnerstags 16.00 Uhr im Pfarrhaus Madelungen

donnerstags 15.45 Uhr im Gemeindehaus Hötzelsroda

mittwochs 15.45 Uhr im Pfarrhaus Bischofroda