das Jahr 2025 neigt sich dem Ende entgegen. Überall laufen die Vorbereitungen zum bevorstehenden Weihnachtsfest auf Hochtouren. Weihnachtlicher Schmuck und Lichterglanz umhüllen unseren Alltag, wir alle freuen uns auf die Atempause, die wir uns für die nächste Zeit erhoffen dürfen.
Zu Weihnachten steht die Zeit ein wenig still, wir haben Muße für andere Gedanken. Vielleicht finden wir Gelegenheit, auf unseren Nächsten zu schauen, indem wir Zeit für ihn haben, ihm zuhören, ihm die helfende Hand anbieten, auch im Kleinen wie im ganz Alltäglichen. Wir haben jetzt die Gelegenheit, die Weihnachtsbotschaft näher in unser Blickfeld zu rücken und wollen versuchen, diese Gesinnung auch über eine längere vor- sowie nachweihnachtliche Zeit hinaus zu behalten, also nicht nur reduziert auf wenige Stunden an Heiligabend und den Weihnachtstagen.
Zum Jahreswechsel ist es seit alters her ein guter Brauch, inne zu halten, auf die vergangenen zwölf Monate zurückzublicken und einen Blick auf die kommende Zeit zu richten. Damit sind Wünsche, Hoffnungen und Zielsetzungen verbunden. Jeder für sich wird diese Bilanz ziehen und dabei sein persönliches Umfeld, seine Familie und ihm nahestehende Menschen einbeziehen. Der Blick zurück mag an Erfreuliches und weniger Erfreuliches, an Erreichtes oder nur Versuchtes erinnern. Rückschau zu halten und Bilanz zu ziehen findet nicht nur im privaten Bereich statt. Auch in der Kommunalpolitik ist ein Rückblick erforderlich und angebracht. Er soll uns allen vor Augen führen, ob die Verantwortlichen bei ihren vielfältigen Aufgaben im Sinne des Gemeinwohls gehandelt haben.
Der Rückblick auf das vergangene Jahr ist jedoch auch Anlass, Dank zu empfinden und Anerkennung auszusprechen.
Dies gilt für diejenigen, die mitgeholfen haben, die umfangreichen Aufgaben in unserer Gemeinde zu erfüllen. Diese Menschen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass trotz aller Schwierigkeiten vieles angestoßen und vorangebracht werden konnte. Insbesondere denjenigen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft eingesetzt haben, ist zu danken.
Ich verbinde meinen Dank mit der Bitte an alle, in dieser Verbundenheit zu unserer Gemeinde nicht nachzulassen. Nur wenn jeder bereit ist, eine gewisse Verantwortung zu übernehmen, wird es uns gelingen, den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden.
Denn die Zukunft beginnt morgen, wie sie aussieht, das entscheidet sich heute. Daher ist es mir wichtig, dass sich sehr viele Bürgerinnen und Bürger für das Allgemeinwohl, insbesondere im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich engagieren. Wir alle müssen nach der Erkenntnis handeln, dass wir zwar nicht wissen, was das neue Jahr bringen wird, wir uns jedoch sehr wohl im Klaren darüber sein sollten, dass uns jeder Tag Gelegenheit geben wird, Gutes zu tun.
Wenn ich als Bürgermeister auf das ablaufende Jahr zurückblicke, empfinde ich Dankbarkeit dafür, dass ich nie die nicht immer leichten Wegstrecken ganz alleine gehen musste, dass mir viele Menschen mit Rat und Tat geholfen haben.
Ich wünsche Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ein frohes und harmonisches Weihnachtsfest und für das Jahr 2026 persönliches Wohlergehen, Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und Erfolg. Mein besonderer Gruß gilt allen kranken Mitbürgerinnen und Mitbürgern und all denjenigen, die sich gerade in der Weihnachtszeit einsam fühlen und alleine sind.
Ihr Bürgermeister
Harald Fey