„Jeder Tag in unserem Leben sollte ein Weihnachtstag sein,
wo wir Frieden und Freude empfangen und austeilen.“
Theodor Storm
die Adventszeit ist für viele eine besondere Zeit. Besonders anstrengend und auch besonders schön! Die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest, die freien Tage und was uns sonst noch Freude macht. Anstrengend ist die Hektik, in die wir uns begeben, um alles noch rechtzeitig fertig zu bekommen - den Jahresabschluss, die Bilanz und all das, was wir vor uns hergeschoben haben. Und dann ist da ja auch noch die Ausrichtung des Familienfestes selbst, die so manche Vorbereitung bedeutet.
Aber es geht auch in die Planung und Vorbereitung des neuen Jahres. Die Welt scheint aus den Fugen geraten. Viele Jahre haben wir uns in unserer scheinbar heilen Welt eingerichtet. Nun erzeugen wirtschaftliche und gesellschaftliche Probleme Frustration und verleiten uns dazu, statt nach Lösungen und Kompromissen zu suchen, anderen die Schuld für die Probleme zu geben. Wir beobachten dabei nicht nur die Konflikte außerhalb unseres Landes. Nein, auch im Inneren streitet man mehr und vor allem heftiger als früher. Aber wenn sich jeder nur auf sich und seine Belange beschränkt, dann gewinnen die Feinde der Demokratie. Wir alle brauchen einander und wir brauchen das Miteinander. Auch wenn wir sicher nicht alles in unserem Leben gestalten können, sollten wir doch beherzt den Teil in die eigenen Hände nehmen, auf den wir Einfluss haben.
Wir können - wie Theodor Storm es sich einst schon wünschte - jeden Tag des Jahres zu einem Weihnachtstag machen. Wir können fair und verständnisvoll miteinander umgehen, dem Gegenüber auch mal zuhören, um dessen Standpunkt besser verstehen, andere Meinungen tolerieren und Unterschiede akzeptieren. Alles das braucht es für ein friedliches Zusammenleben. Das gilt für die großen Themen der Welt ebenso wie für unsere Dorfgemeinschaften im Kleinen. Wir können in unserem unmittelbaren Umfeld dafür sorgen. Dafür gibt es im zurückliegenden Jahr wieder viele gute Beispiele in unserer Gemeinde. Allen, die daran ihren Beitrag geleistet haben - im Gemeinderat, in den Ortsteilräten und unseren Feuerwehren -, gilt mein großer Dank und unser aller Anerkennung.
Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich in diesem Jahr aktiv in unseren Vereinen, in der Jugend- und Seniorenarbeit, in der Kultur, im Sport oder in den Kirchgemeinden eingesetzt haben. Sie alle zeigen, wie Zusammenhalt aussehen und wie man ein Licht der Hoffnung entfachen kann.
Gemeinsam mit unseren Beigeordneten danke ich an dieser Stelle allen Ortsteilbürgermeisterinnen und Ortsteilbürgermeistern sowie unseren Beschäftigten der Gemeinde Dermbach für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und unbeschwerte Festtage sowie für das Jahr 2026 Gesundheit und persönliche Zufriedenheit.
Ihr Bürgermeister
Thomas Hugk