Genussvolles Radfahren, beeindruckende Naturerlebnisse und spannende römische Geschichte – all das vereint die neue barrierearme Radroute „Rhein-Römer-Schleife“, die am Freitag, 13. März, im Terra-Sigillata-Museum in Rheinzabern offiziell eröffnet wurde. Zur Eröffnung begrüßten Anette Kloos, Kreisbeigeordnete, Karl-Dieter Wünstel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Jockgrim sowie Sabrina Welker, Ortsbürgermeisterin zahlreiche Gäste und Projektbeteiligte. „Mit der Rhein-Römer-Schleife schaffen wir ein Radangebot, das Natur, Kultur und Barrierefreiheit auf besondere Weise miteinander verbindet. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen die reizvolle Rheinlandschaft und die spannende Geschichte unserer Region aktiv erleben können – unabhängig von individuellen Mobilitätsvoraussetzungen“, betont Anette Kloos. Die rund 50 Kilometer lange Strecke führt durch das weitläufige Rheinvorland bei Germersheim mit seinen naturnahen Auenlandschaften. Auf dem barrierefreien Leinpfad geht es entspannt bis zum Ziegeleimuseum Sondernheim. Im Informationszentrum Hördter Rheinauen erhalten Besucher spannende Einblicke in die besondere Flora und Fauna des Schutzgebiets. Weitere Stationen entlang der Route sind die alla-hopp-Anlage in Rülzheim, das Ziegeleimuseum Jockgrim sowie das Haus Leben am Strom in Neupotz. Am Fähranleger in Leimersheim lädt zudem der Infopfad „Wasser.Leben“ mit Informationstafeln und Sitzgelegenheiten zu einer kurzen Rast ein. „Das inklusive Radangebot verbindet Rheinlandschaft, Naturerlebnisse und römische Geschichte in der Südpfalz auf eine möglichst komfortable und barrierearme Weise“, betonte Theo Dreyer, Vorsitzender des Tourismusvereins in Rülzheim. „ Ein begleitender Informationsflyer ist demnächst im Tourismusbüro im Rathaus in Rülzheim erhältlich. Zusätzlich ist die „Rhein-Römer-Schleife“ im Tourenplaner Outdooractive unter www.suedpfalztourismus-ruelzheim.de verfügbar, so Petra Becker, Geschäftsführerin des Südpfalz-Tourismus Verbandsgemeinde Rülzheim e. V. Die Umsetzung der barrierearmen Radroute „Rhein-Römer-Schleife“ wurde mit Mitteln des LEADER-Regionalbudgets unterstützt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 21.908,15 €. Davon wurden 60 Prozent der Nettokosten – insgesamt 10.420,80 € – über das LEADER-Regionalbudget gefördert. Den verbleibenden Eigenanteil in Höhe von 11.478,35 € tragen die beteiligten Kommunen.