Wege zu einem friedlichen Miteinander auf der Basis der Benediktsregel.
Angesichts der vielfältigen Konflikte und Krisen unserer Zeit ist die Sehnsucht nach Frieden allenthalben spürbar. In dieser Hinsicht gleicht die aktuelle Situation in erstaunlicher Weise der Epoche der Völkerwanderung in Europa, als die bestehende Ordnung der Antike immer mehr zerbrach. Zu dieser Zeit suchte der heilige Benedikt von Nursia nach Wegen zu einem friedvollen, guten Miteinander, das er schließlich in einer Mönchsgemeinschaft zu verwirklichen suchte. Der Benediktinerabt Johannes Eckert zeigt in seinem Buch "Suche Frieden und jage ihm nach", wie Benedikts Klosterregel auch für alle anderen menschlichen Gemeinschaften genutzt werden kann als Vorbild für eine gerechte Ordnung, die ein gutes und friedliches Miteinander ermöglicht. Anhand der Lebensbeschreibung des heiligen Benedikt, die Papst Gregor der Große verfasst hat, zeigt Johannes Eckert, wie Benedikt in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Menschen und Herausforderungen, auch eigenen Krisen, zu Wegen gefunden und diese in seiner Regel niedergeschrieben hat, die auch für uns Wegweiser zu einer Friedensordnung sein können. – Der Autor entwickelt aus Benedikts Lebenserfahrung heraus insgesamt 16 "Wegweiser", wie Frieden gesucht und gefunden werden kann. Mehrfach wird angesprochen, welch zentrale Rolle für den heiligen Benedikt die Tugend des Maßhaltens spielt, es gilt für ihn immer auch, die richtige Balance zu halten zwischen den Bedürfnissen des Einzelnen und den Anforderungen der Gemeinschaft, aber auch zwischen Ideal und Wirklichkeit, um den Menschen in ihrer jeweiligen Verschiedenheit gerecht zu werden. - Wer sich mit der Benediktsregel näher beschäftigt, ist immer wieder erstaunt, wie zeitlos die meisten Einsichten des großen Heiligen sind, der offensichtlich über eine wirklich außerordentliche Menschenkenntnis verfügte. Und das Buch von Abt Johannes Eckert zeigt in eindrucksvoller Weise auf, dass die Benediktsregel keineswegs nur für das Zusammenleben in einer Mönchsgemeinschaft Bedeutung hat, vielmehr sich im Wesentlichen auf jede menschliche Gemeinschaft bzw. auf die persönliche Reifung jedes Menschen anwenden lässt. So sind Benedikts Gedanken auch nach nahezu 1500 Jahren von ungebrochener Aktualität.
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