Mit den steigenden sommerlichen Temperaturen nimmt das Risiko gesundheitlicher Beschwerden insbesondere für ältere Menschen deutlich zu.
Die Fachkraft Gemeindeschwesterplus gibt daher einige Empfehlungen für Seniorinnen und Senioren, um gut und sicher durch die Sommerhitze zu kommen: Regelmäßig trinken: Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Ideal sind Wasser, ungesüßte Kräutertees oder verdünnte Säfte. Es sollten täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter getrunken werden – auch dann, wenn kein ausgeprägtes Durstgefühl besteht, sollte aber immer individuell mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. Leicht essen: Bevorzugen Sie leichte Speisen. Obst und Gemüse wie Melonen, Gurken oder Tomaten enthalten besonders viel Flüssigkeit und unterstützen den Körper zusätzlich. Wohnräume kühl halten: Lüften Sie früh morgens und am Abend. Halten Sie die Fenster tagsüber geschlossen und beschatten Sie die sonnenseitigen Bereiche der Wohnung. Kühle Orte aufsuchen: Nutzen Sie kühlere Aufenthaltsorte in Ihrer Umgebung, wie Wälder, schattige Parks, Museen oder Kirchen. Körperliche Aktivitäten in die Randstunden verlegen: Körperliche Betätigungen im Freien sollten möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden gelegt werden. Im Schatten bleiben: Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung sowie körperliche Anstrengung, beispielsweise bei Gartenarbeiten. Luftige Kleidung und Sonnenschutz: Tragen Sie helle, leichte und lockere Kleidung sowie eine geeignete Kopfbedeckung, um sich vor Hitze zu schützen. Den Körper kühl halten: Feuchte Tücher im Nacken oder an den Gelenken sowie kühle Fuß- und Handbäder können wohltuend wirken. Ruhepausen einlegen: Reduzieren Sie körperliche Belastungen und achten Sie auf regelmäßige Pausen im Schatten. Medikamente kühl lagern: Beachten Sie, dass auch in Innenräumen Temperaturen von über 25 °C auftreten können. Auf Hitzewarnungen achten: Informieren Sie sich regelmäßig über Hitzewarnungen im Radio, in Zeitungen, im Fernsehen oder über entsprechende Apps. Warnsignale des Körpers ernst nehmen: Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Unwohlsein oder Mundtrockenheit können Warnzeichen sein. Bei Beschwerden sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden. In Notfällen wählen Sie bitte die 112. Seien Sie achtsam, schützen Sie sich – und kommen Sie gut durch den Sommer. Die Fachkraft Gemeindeschwesterplus ist eine Anlaufstelle für ältere Menschen, um sich beraten zu lassen und individuelle Tipps für die Sommerzeit zu erhalten. Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an Ihre Fachkraft Gemeindeschwesterplus: Ramona Baudy, Mittlere Ortsstraße 83, 76761 Rülzheim, Tel.: 07272 / 9734734 Zuständig für die Verbandsgemeinden Rülzheim, Bellheim und Jockgrim Das Landesprogramm Gemeindeschwesterplus wird gefördert vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung sowie den Verbandsgemeinden Rülzheim, Bellheim und Jockgrim. Die Gemeindeschwesterplus bietet kostenfreie, aufsuchende und individuelle Beratung für ältere Menschen, die noch keine Pflege benötigen, sich jedoch Unterstützung und Informationen für ihren Alltag wünschen. Ziel ist es, Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten und zu fördern.