Säuberungsarbeiten am Rottenbach: Ein Schlammbad der ganz besonderen Art
Dieses Mal hatte der Naturschutzverein zur Reinigung des Rottenbachs aufgerufen und so trafen sich letzten Samstagvormittag 16 einsatzfreudige Kräfte - darunter auch Kinder und Jugendliche - unter der Brücke an der Rheinzaberner Straße. Ziel war nicht nur, den nahezu ausgetrockneten und damit begehbaren Rottenbach von Müll zu säubern, sondern auch sein Bachbett von Stamm- und Asthölzern zu befreien. Eine Gruppe der Helfer begann in der Nähe des Amselweges den Bachlauf freizuräumen, um dem fließenden Wasser ein möglichst barrierefreies Durchkommen zu ermöglichen. Der zweite Teil der Mannschaft begann gleich hinter dem Stauwehr, das Ufer von großem und zum Teil schwerem Gehölz zu befreien. So arbeitete man sich allmählich bis in die Nähe der vom Angelverein errichteten Brücke vor. Im Schlamm stehend, dabei mit dem Rechen zum Teil schwere Hölzer aus dem Gewässer ziehen und diese oben auf einen Haufen werfen, war wahrlich kein einfaches Unterfangen. Sauber blieb dabei kein Hemd und es darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Damen unter uns ihren Nebenmännern bezüglich ihres Einsatzes in nichts nachstanden. Nach zwei Stunden war Schluss. In der abschließenden Gesprächsrunde wurde der Wunsch geäußert, trotz der Mühen möglichst bald mit den begonnenen Arbeiten fortzufahren. Verwunderlich ist das nicht, war doch schon in dieser kleinen Gruppe und in dieser kurzen Zeit eine Art von Teamgeist zu erkennen, entstanden durch das gemeinsame Interesse, etwas Gutes zum Nutzen unserer Natur und Umwelt getan zu haben. Eines verspricht der Naturschutzverein deshalb schon heute: Sollten sich die Wetterbedingungen nicht gravierend verschlechtern, wird dies nicht die letzte Aktion am Rottenbach gewesen sein. Gleichzeitig werden wir mit der Gemeinde Kontakt aufnehmen, was von ihrer Seite zum Nutzen des Rottenbachs getan werden kann.