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Heimatbrief VG Rülzheim
Ausgabe 40/2026
Ortsgemeinde Hördt
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Kath. Kindergarten St. Georg Hördt

Von der Apfelernte bis zum Apfelsaft

Am Mittwoch, den 9.September, machten sich unsere Wackelzähne auf den Weg in die Obstplantage des Obst- und Gartenbauvereins. Nach einem gemeinsamen Frühstück waren alle gestärkt und bereit für die Ernte der reifen Äpfel. Da diese Aktion als Teil einer Kooperation mit der Grundschule stattfand, kamen die Schulkinder der ersten Klasse dazu. Die Freude über ein Wiedersehen war bei allen Kindern sehr groß. Gemeinsam machten sich die Kinder nun daran, die Äpfel zu ernten. Schon bald waren die Körbe gefüllt und die Erntehelfer waren stolz auf ihre Arbeit. Zum Schluss durften alle einen Apfel mit nach Hause nehmen und die Vorfreude auf das bevorstehende Apfelpressen war groß. Wie aus unseren Äpfeln Apfelsaft wurde: Unsere Wackelzähne durften einen ganz besonderen Vormittag erleben: Wir haben unseren eigenen Apfelsaft gemacht! Am 11. September erwartete uns Frau Astrid Best vom Obst- und Gartenbauverein im Gemeindehof. Die Vorschulkinder der Kita Klosterspatzen kamen auch mit dazu. Zuerst zeigte uns Astrid das Innere vom Apfel, auch wie ein Wurm in den Apfel kommt. Manche Äpfel hatten braune Stellen vom Runterfallen vom Baum oder hatten ein Löchlein von einem Wurm. Die guten Äpfel sortierten wir in einen Korb und die beschädigten in einen Eimer. Dann hieß es: Äpfel waschen! In einem großen Wasserbad konnten wir die Äpfel waschen. Jetzt wurde es spannend: Die Äpfel kamen in einen Schredder. Mit einer Kurbel durften wir fleißig drehen. Dabei wurden die Äpfel in kleine Stücke zerkleinert. Anschließend legten wir die Äpfel in den Muser – dort ging es noch schneller und ganz schön laut zu. Die zerkleinerten Äpfel wurden nun in Tücher gefüllt und übereinander gestapelt. Jetzt kam die große Presse zum Einsatz. Endlich war es so weit: Der frische Apfelsaft lief aus dem Schlauch der Presse. Schnell holten wir unsere Becher, um den frischen Saft zu probieren. Und was sollen wir sagen? Er war richtig lecker. Ein ganz herzliches Dankeschön an Astrid Best und an den Obst- und Gartenbauverein, die uns dieses Erlebnis ermöglicht haben.