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Heimatbrief Verbandsgemeinde Rülzheim
Ausgabe 7/2021
Verbandsgemeinde Rülzheim
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Meisterprüfung bestanden

Jens Fischer ist Abwassermeister für die Gruppenkläranlage Rülzheim/Herxheim

Ziel erreicht: Schon im Vorstellungsgespräch 2013 hatte Jens Fischer betont, dass er die Meisterprüfung zum Abwassermeister anstrebt. Nun hat er es geschafft. Nach einer mündlichen Prüfung, einem Fachgespräch, einer technischen, einer naturwissenschaftlichen Prüfung sowie einer Prüfung in Wirtschafts- und Sozialkunde ist Jens Fischer Abwassermeister. Zu seinen Aufgaben in der Gruppenkläranlage gehören das Fahren der Anlage, Wartungs- und Laborarbeiten und Statistik. Gelernt hat er Ver- und Entsorger für Abwasser in Schifferstadt, bevor er sein Abitur in Speyer nachholte – und dann auf Koch umschulte. „Ich wollte mein Hobby zum Beruf machen“, so Jens Fischer. Die häufige Wochenendarbeit mit 12- bis 14-Stunden-Schichten führte dann dazu, dass er sich auf seine ursprüngliche Ausbildung zurückbesann und in seinen alten Beruf zurückkehrte. „Das war eine sehr gute Entscheidung“, wie er sagt.

„Wir freuen uns sehr, mit Jens Fischer einen so motivierten, zielstrebigen Mitarbeiter zu haben. Sein Ehrgeiz, sich weiterzubilden, hat sich ausgezahlt. Es gehört zu unseren Grundsätzen, dass wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern, die sich beruflich weiterentwickeln wollen, denn eine qualifizierte, motivierte Mannschaft ist unser Kapital. Das kommt auch den Bürgerinnen und Bürgern zugute“, so Bürgermeister Matthias Schardt, der Jens Fischer herzlich gratulierte und ein Weinpräsent überreichte.

Rentensachbearbeitung: VG Rülzheim wieder mit eigenem Service

Erika Csauth hilft bei Antragstellung und allgemeinen Fragen

Die Verbandsgemeinde Rülzheim bietet ab sofort wieder Rentensachbearbeitung im eigenen Haus an: Erika Csauth (7002-1044) berät zur Ausfüllung von Rentenanträgen und zu allgemeinen Fragen rund um das Thema Rente. Spezifische Fragen werden weiterhin vom Rentenversicherungsträger beantwortet. Der nächste Rentensprechtag der Deutschen Rentenversicherung zu den Themen Rente, Altersvorsorge, Rehabilitation und Prävention findet am 9. März statt.

Wahlplakate zerstört

Parteien erstatten Anzeige

Wahlplakate dienen der Information über Inhalte und Ziele politischer Parteien und sind damit Bestandteil des demokratischen Willensbildungsprozesses vor einer Wahl. Sie dürfen in der „heißen Phase“ eines Wahlkampfs, also rund zwei Monate vor der Wahl, unter Berücksichtigung der Verkehrssicherheit an öffentlichen Stellen angebracht werden – so auch bei der Wahl zum Landtag Rheinland-Pfalz am 14. März. In Leimersheim wurden in dieser Woche sehr viele Plakate verschiedener Parteien mutwillig beschädigt. Dabei handelt es sich um Sachbeschädigung gemäß § 303 StGB, da die Plakate Eigentum der Parteien sind. Der Gesetzgeber sieht in diesem Fall eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren vor.

Betroffene Parteien haben Anzeige erstattet.