Die Torhausbrücke zu unserem Schloss in Eisfeld wurde in der Zeit von Juli 2025 bis November 2025 nach denkmalfachlichen Gesichtspunkten im Rahmen der Städtebauförderung instandgesetzt.
Vor Baubeginn hatte die Torhausbrücke wesentliche Beschädigungen. Das vorhandene Granitpflaster besaß neben dem Gefälle zum Marktplatz ein Seitengefälle, so dass bei Regen und Schneeschmelze Wasser in die Seitenwände eindringen konnte und die Fugen, die Tonnengewölbe sowie der Unterbau des Pflasters ausgespült wurden. Es bestand Einsturzgefahr im östlichen Pflasterbereich und im Gewölbebereich. Die Werksteine und Kugeln der Eckpfosten lagen nur noch lose aufeinander, es gab keine kraftschlüssige Verbindung. Den Auftrag zur Behebung dieser Mängel erhielt die Firma Ed Züblin AG aus Erfurt. Unser Eisfelder Steinmetzbetrieb Hartmut Körschner war als Subunternehmer ebenfalls an den Sanierungsarbeiten beteiligt.
Folgende Arbeiten wurden ausgeführt:
| • | Rückbau der gesamten Pflasteroberfläche mit Unterbau, Freilegung der Gewölbekonstruktion |
| • | Partielles Ausmauern von Fehlstellen |
| • | an kritischen Zonen im Mauerwerk Vernadelung von Rissen mittels Edelstahlnadeln |
| • | Verpressen aller Mauerwerksrisse |
| • | Sicherung und Neuausrichtung der Werksteine oberhalb der Pflasterebene |
| • | Einbau von Entwässerungsöffnungen oberhalb der Gewölbe |
| • | Reinigung der Oberflächen |
| • | Erneuerung aller losen Fugen im Mauerwerk |
| • | Einbau einer Schottertragschicht und Pflasterunterbau |
| • | neue Pflasterdecke mit Kalksteinpflaster |
Die Kosten für die Baumaßnahme betrugen 186.116 €. Von der Städtebauförderung gab es einen Baukostenzuschuss in Höhe von 148.892 €.
Entsprechend der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung wurde das Bauvorhaben realisiert.
Wir danken dem Architekturbüro „die bauhütte“, der ausführenden Ed Züblin AG sowie dem Fördermittelgebern die an der Umsetzung des Bauvorhabens beteiligt waren.