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Eisfelder Amtsblatt
Ausgabe 12/2023
Nichtamtlicher Teil
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Arbeiten für ein schöneres Ortsbild in Herbartswind

Einige Vereinsmitglieder trugen neben ihrer Vereinsarbeit auch zur Verbesserung des Ortsbildes bei. V. Müller nutzte die Wintermonate, um die nicht ganz leichte Gemeindebank im Birkenweg komplett zu zerlegen, das Gussgestell von Rost zu befreien und neu zu konservieren. Die Latten erhielten einen neunen Anstrich und seit den ersten Frühjahrswochen erstrahlte die Bank am alten Standort zwischen den Birken im neuen Glanz.

Die Anwohner ließen sich hier in den Sommermonaten für ihr gemeinsames Bierchen oder Gläschen Wein nieder. Radfahrer und Spaziergänger konnten rasten, um Kraft und Mut für die nächste Etappe zu schöpfen.

Eine Rast zum „Schöpfen“ hatten in den vergangenen Jahren viele Radfahrer bei der Ortsdurchfahrt am Brunnen gemacht. Da gab es aber nichts zum Schöpfen und Erfrischen! Die Pumpe hatte ihre Funktion aufgegeben. Seit Jahren versuchte unser Ortssteilbürgermeister mit seinem Ortsteilrat eine Reparatur beim Stadtrat zu bewirken. Es stand immer ein größerer Geldbetrag zur Investition im Raum. Die Aufnahme des Objektes in das Dorferneuerungsprogramm konnte auch nicht umgesetzt werden.

Das war dem Vorstand des Feuerwehrvereins ein „Dorn“ im Auge. Da es in Herbartswind einige Einwohner gibt, die von Berufswegen mit Metall zu tun haben, wurde das Thema bei der Jahreshauptversammlung des Vereins im Frühjahr angesprochen. D. Beyersdorfer und J. Söldner erklärten sich spontan zur Begutachtung bereit. Im Frühjahr wurde die Pumpeneinheit gehoben und die Mechanik auf ihre Funktionalität geprüft. Ehrenamtlicher Einsatz, akribische Fehlersuche und technisches Verständnis sorgten zur Ergründung der Funktionsstörung. Die Ansaugmechanik hatte über die Jahre Schaden genommen, war zum Teil verschlissen, der Entlüftungshahn war fest und das Pumpengehäuse wies einen Haarriss auf.

Ein Dank an zwei Unternehmen im Kronacher und Coburger Raum für die kostenfreie Arbeitsleistung und Materialstellung. Ein Vertreter der Firma Fischer-Dübel unterstützte beratend und stellte, wegen des Vereinsengagements, einen Spezialkleber für den Haarriss unentgeltlich zur Verfügung. Anfang Herbst erfolgte der finale Einbau, mit Erfolg. Anwohner R. Kieser brachte den von ihm sichergestellten Überlaufstutzen vom Sammelbecken hinzu und schon konnte die Befüllung beginnen.

Der erste Wasserfaden wurde mit einem Hopfensaft auf weiterhin guten Fluss willkommen geheißen.

Für Interessierte, Investitionskosten, welche vorerst der Verein übernommen hat, beliefen sich auf ca. 80,-€. Hier enthalten sind auch eine Kette und ein Schloss zur Sicherung während der frostigen Jahreszeit.

Vielen Dank an die genannten Vereinsmitglieder und ein kleiner Hinweis ergänzend. Es gibt weitere Bereiche im Ort, denen eine Auffrischung gut tun würde.

Vorstand Feuerwehrverein Herbartswind e.V.