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Eisfelder Amtsblatt
Ausgabe 2/2026
Amtlicher Teil
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Gut vorbereitet durch das Jahr - Bevölkerungsschutz in unserer Stadt Eisfeld

Katastrophen und Notlagen kommen selten angekündigt. Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein. Bevölkerungsschutz bedeutet nicht nur Einsatzkräfte und Behörden - auch jede Bürgerin und jeder Bürger kann einen wichtigen Beitrag leisten.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, Vorsorge schrittweise und alltagstauglich anzugehen. Unsere Stadt greift diesen Ansatz auf und stellt jeden Monat ein Thema in den Mittelpunkt, das Ihnen hilft, sich und andere besser zu schützen.

Warum Vorsorge wichtig ist

Unwetter, Stromausfälle, Hochwasser oder andere außergewöhnliche Ereignisse können jederzeit eintreten - auch ohne lange Vorwarnung. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) weist darauf hin, dass solche Lagen keine Ausnahme mehr sind, sondern Teil unserer Lebensrealität.

Bevölkerungsschutz bedeutet, sich auf solche Situationen vorzubereiten. Dabei geht es nicht um Angst oder Panik, sondern um umsichtiges Handeln. Wer informiert ist und grundlegende Vorsorgemaßnahmen getroffen hat, kann im Ernstfall ruhiger reagieren und gezielt handeln. Gleichzeitig werden Einsatzkräfte entlastet, die sich dann auf besonders gefährdete Personen konzentrieren können.

Wir möchten Sie im Laufe des Jahres dabei unterstützen, sich Schritt für Schritt mit dem Thema Vorsorge vertraut zu machen. Kleine Maßnahmen, regelmäßig umgesetzt, können im Ernstfall einen großen Unterschied machen.

BBK empfiehlt:

Informationen einholen

Warnsysteme kennen

Notfallvorsorge treffen

Nachbarschaftshilfe pflegen

Rechtlicher Hinweis: Die Informationen ersetzen keine Anweisungen der zuständigen Behörden.

Merksatz: Eigenvorsorge erhöht Sicherheit - für sich und andere.

Warnungen erkennen und richtig nutzen

Im Notfall zählt jede Minute. Damit Sie schnell informiert werden, gibt es in Deutschland mehrere Warnsysteme. Wichtig ist, dass Sie diese Warnungen nicht nur kennen, sondern auch empfangen können, denn sie geben Zeit zum Handeln. Das BBK empfiehlt, mehrere Warnwege zu nutzen: Warn-Apps (NINA/KATWARN), Sirenen, Cell Broadcast, Radio, Fernsehen.

BBK-Checkliste:

Warn-App installiert

Cell Broadcast aktiviert

Sirenensignale kennen

Radio als Backup

Rechtlicher Hinweis: Die Nutzung erfolgt freiwillig; die Stadt übernimmt keine Gewähr für technische Verfügbarkeit.

Merksatz: Nur wer gewarnt wird, kann richtig reagieren.

Diese und weitere Informationen erhalten Sie unter:

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/BBK-Vorsorgen-fuer-Krisen-und-Katastrophen.pdf?__blob=publicationFile&v=41

Quelle: DStGB-Dokumentation Nr. 162 "Bevölkerungsschutz in Städten und Gemeinden"