Titel Logo
Eisfelder Amtsblatt
Ausgabe 4/2026
Nichtamtlicher Teil
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Fit für den Einsatz

Belastungsübung Atemschutz

Am Freitag, dem 13. März fand am Standort Eisfeld wieder die jährliche Belastungsübung für Atemschutzgeräteträger des Stützpunktbereichs Eisfeld an. Hierfür hält der Landkreis Hildburghausen eine mobile Atemschutzübungsanlage in Form eines Abrollcontainers vor, der zu den Feuerwehren vor Ort transportiert wird.

Hiermit bietet der Landkreis eine praxisnahe Möglichkeit, die jährliche Belastungsübung nach Feuerwehrdienstvorschrift FwDV 7 an den Standorten durchzuführen. Die Anlage ist in einem modularen Gitterboxsystem aufgebaut, bei dem die Teilnehmer bei Dunkelheit, Rauch, simulierten Feuerflackern und entsprechender Geräuschkulisse einen Parkour über verschiedene Engstellen und Verbindungsklappen durchlaufen müssen. Wie im realen Einsatz erfolgt der Durchlauf truppweise, also zu zweit.

Die Überwachung erfolgt über ein Bedienpult außerhalb mittels steuerbarer Kameras - so ist im Notfall ein schnelles Eingreifen gewährleistet.

Für die Teilnehmer ging es hierbei zunächst für einige Minuten auf den Heimtrainer, im Anschluss erfolgte der erste Durchlauf der Übungsanlage. Nach dem ersten Parkour mussten die Teilnehmer im Außenbereich zwei Wasserkanister über eine Distanz von etwa 30 m tragen, ehe es zum zweiten Durchlauf der Übungsanlage ging. Am Ende des Belastungstestes musste noch ein C-Schlauch aufgerollt werden. Die Teilnehmer, unter denen sich auch Kameraden unserer benachbarten und befreundeten Feuerwehr Schalkau befanden, wurden während Belastungsübung medizinisch überwacht.

Die Atemschutzgeräteträger sind ein unverzichtbarer Bestandteil einer Feuerwehr und kommen überall dort zum Einsatz, wo umluftunabhängig gearbeitet werden muss. Sie führen nicht nur bei Wohnungs- und Gebäudebränden den Innenangriff durch, sondern sind auch Bestandteil der Tunnelbasiseinheiten und des Gefahrgutzuges. Aufgrund der körperlichen Belastung müssen diese sich nicht nur einem jährlichen Belastungstest unterziehen, sondern auch regelmäßig ihre gesundheitliche Eignung bei der arbeitsmedizinischen Untersuchung G 26.3 überprüfen lassen.

M. Heinz

FF Eisfeld