Mit der Komödie „Auch Saubermänner haben ein Verfallsdatum“ von Beate Irmisch wurde die 25. Theatersaison des Sachsenbrunner Theatervereins gebührend gefeiert. Der Zuspruch zum Theater und zum Theaterverein bleibt ungebrochen: Bereits beim offiziellen Kartenverkauf Ende Januar waren sämtliche Veranstaltungen restlos ausverkauft.
Das Theaterspiel hat in Sachsenbrunn eine lange Tradition. Seit 1999 bereichern die Theateraufführungen das kulturelle Leben, nur unterbrochen durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020. Im Jahr 2023 wurde die Theaterzeit wieder aufgenommen. Die Auswahl der Stücke sorgt stets für einen regionalen Bezug und lebensnahe Themen.
Bevor sich der Vorhang zum ersten Akt öffnete, wurde traditionell zur Musik aufgespielt. Birgit Bischoff sorgte mit einem neuen Musiktitel im Mundartstil für einen humorvollen Einstieg. Der Titel „Du du merkst kenna ham, gegriech könnt’s gsei, dass mehr welche död’n“ brachte das Publikum zum Schmunzeln und zeigte erneut die Liebe zum regionalen Dialekt.
Die Aufführung selbst bot turbulente und überraschende Momente. Im Mittelpunkt stand Gerhard Haselberger (Detlef Fritz), Bürgermeister und Wirt, dessen Charakter als Besserwisser und Moralapostel für viele Lacher sorgte. Die zahlreichen Pointen und das Können der Laiendarstellerinnen und Laiendarsteller brachten immer wieder Szenenapplaus. Auf der Bühne waren zu sehen und zu hören: Martina Krzikalla, Viola Fritz, René Höhlein, Katrin Thüring, Constanze Greiner-Mai, Maximilian Lödl, Torsten Thiemich, Niclas Langbein und Antonia Zimmermann. Besonders beim scheidenden Regisseur Wolfgang Siebinger brandete der Applaus auf - mit der 25. Saison endet auch seine Regiearbeit in Sachsenbrunn. Ein ideenreiches Bühnenbild (Viola und Detlef Fritz) und eine kreative Maske (Elke Seeber und Michaela Grimmer) rundeten das Gesamtbild ab. Nicht unerwähnt bleiben sollen die Musiker mit Birgit Bischoff, Helga Höhlein, Torsten Thiemich und Nina-Sophie Reimann. Für die Technik sorgte Marcel Paulus, Souffleuse war Brigitte Gründel und den Einlass managten Marlie Vippach und Katrin Koch.
Bei der Premierenfeier würdigte der erste Vorsitzende Detlef Fritz die Arbeit von Regisseur Siebinger und betonte, dass der Erfolg der vergangenen Jahre maßgeblich auf dessen Engagement zurückzuführen sei. Die Freude und der Spaß am gemeinsamen Theaterspiel sollen auch weiterhin erhalten bleiben.