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Eisfelder Amtsblatt
Ausgabe 6/2026
Nichtamtlicher Teil
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Gut vorbereitet durch das Jahr – Bevölkerungsschutz in unserer Stadt Eisfeld Thema des Monats: Hitze und Gesundheitsschutz

Katastrophen und Notlagen kommen selten angekündigt. Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein. Bevölkerungsschutz bedeutet nicht nur Einsatzkräfte und Behörden – auch jede Bürgerin und jeder Bürger kann einen wichtigen Beitrag leisten.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, Vorsorge schrittweise und alltagstauglich anzugehen. Unsere Stadt greift diesen Ansatz auf und stellt jeden Monat ein Thema in den Mittelpunkt, das Ihnen hilft, sich und andere besser zu schützen.

Hitze als unterschätztes Risiko

Längere Hitzeperioden können insbesondere für ältere Menschen, Kinder und chronisch Erkrankte gesundheitliche Risiken darstellen. Auch gesunde Personen sollten hohe Temperaturen nicht unterschätzen.

BBK empfiehlt:
  • Ausreichend trinken (regelmäßig und nicht erst bei Durst)

  • Wohnräume morgens und nachts lüften, geschlossene Fenster abdunkeln
  • Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
  • Körperliche Belastung reduzieren

Rechtlicher Hinweis:

Die Informationen ersetzen keine medizinische Beratung.

Merksatz:

Hitzeschutz ist Gesundheitsschutz.

Nachbarschaftliche Unterstützung

Achten Sie auf alleinlebende oder hilfsbedürftige Personen in Ihrem Umfeld. Ein kurzer Kontakt oder eine Nachfrage kann im Ernstfall entscheidend sein.

BBK-Checkliste:
  • Trinkvorrat vorhanden
  • Sonnenschutz geprüft
  • Kühlmöglichkeiten organisiert
  • Nachbarschaftskontakt gepflegt

Rechtlicher Hinweis:

Die Stadt übernimmt keine Verantwortung für private Hilfsmaßnahmen.

Merksatz:

Gemeinsam bleibt man kühler im Kopf.

Folgende Verhaltensempfehlungen des BKK sind ebenfalls zu beachten:

Vermeidung von Waldbränden

Anhaltende Trockenperioden und durchgängig hohe Temperaturen steigern ebenfalls das Waldbrandrisiko.

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) gibt folgende Verhaltensempfehlungen:
  • Werfen Sie keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur und erst recht nicht aus dem Fahrzeug.
  • Lassen Sie niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen stehen, daran kann sich die Vegetation entzünden.
  • Respektieren Sie ausgeschilderte Verbote und Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen.
  • Bei Bränden oder Rauchentwicklung: Rufen Sie sofort den Notruf 112.
  • Verhindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche – aber nur wenn Sie sich selbst dabei nicht gefährden.
Gefahren beim Baden

Badestellen und Gewässer laden im Sommer zwar vielerorts zur Abkühlung ein, aber besonders beim Baden außerhalb von Schwimmbädern drohen Gefahren.

Beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG):
  • Gehen Sie bei Gewittern nicht schwimmen und springen Sie nicht überhitzt ins Wasser. Denn ein Sprung ins kalte Wasser kann zu Problemen mit dem Kreislauf führen.
  • Gehen Sie nur an bewachten Badestellen schwimmen und beachten Sie die örtlichen Warnhinweise.
  • Eltern sollten kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen.
Wasser ist ein kostbares Gut

Insbesondere bei ausbleibenden Niederschlägen können auch Sie Wasser sparen. Ihre Pflanzen sollten Sie dann nicht mit Leitungswasser gießen. Verwenden Sie zum eigenen Abkühlen kalte Fußbäder oder kühlende Körperlotionen und duschen Sie lauwarm. Auch die Handgelenke und Unterarme unter kaltes Wasser zu halten kann lindernd wirken.

Quelle: BKK

Diese und weitere Informationen erhalten Sie unter:

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Flyer/flyer_hitze-vorsorge-und-selbsthilfe.pdf?__blob=publicationFile&v=8

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/BBK-Vorsorgen-fuer-Krisen-und-Katastrophen.pdf?__blob=publicationFile&v=41