Gruppenfoto anlässlich der Einweihung vom Grenzstein Nummer 1 auf dem Bleßberg: v. r. n. l.: Pfarrer Johannes Dieter, Landtagsabgeordnete Melanie Berger, vom Bamberger Natursteinwerk Graser der Unternehmer Herman Graser, Eisfelds Bürgermeister Christoph Bauer, Hildburghausens Landrat Sven Gregor, Wächters Urenkel Louis, Landtagsabgeordneter Henry Worm, der Vorsitzende des Thüringerwald-Vereins Saargrund Lidwig Wächter, Altbürgermeister Gerd Braun und Vereinsmitglied Andreas Haas
Mit der feierlichen Weihe des neuen Grenzsteins Nummer 1 auf dem Bleßberg, ist ein bedeutendes Zeichen zur Erinnerung an die historische Grenzmarkierung des Grenzweges gesetzt worden. Der neue Stein ersetzt symbolisch den seit Jahrzehnten unauffindbaren historischen Grenzstein Nummer 1 und macht ein wichtiges Stück regionaler Geschichte wieder sichtbar. Zahlreiche Gäste aus Politik, Kirche, Vereinsleben und Region nahmen an der Einweihung teil. Das Projekt wurde auf Initiative des Thüringerwald-Vereins Saargrund unter Vorsitz von Ludwig Wächter umgesetzt. Gefertigt wurde der Grenzstein aus regionalem Sandstein durch das Natursteinwerk Graser aus Bamberg. Die Einweihung unterstreicht die kulturelle und historische Bedeutung des Bleßbergs und des Grenzweges als identitätsstiftender Ort für die Region. Der Grenzweg führt vom 867 Meter hohen Bleßberg mit seinem Aussichtsturm, vorbei an der hinteren Werraquelle bei Siegmundsburg, bis zum Dreistromstein bei Friedrichshöhe.
Im Anschluss war für das leibliche Wohl bestens gesorgt und die Ständlers spielten zur musikalischen Unterhaltung auf. Für die kleinen Gäste gab es ein Waldbingo. Der Tag auf dem Bleßberg kann durchaus als kleines Bleßbergfest angesehen werden. Bekanntlich findet aus diesem Grund in diesem Jahr auch das große Bleßbergfest im August nicht statt.
Karl-Wolfgang Fleißig Sachsenbrunn, den 17.05.2026