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Eisfelder Amtsblatt
Ausgabe 8/2026
Nichtamtlicher Teil
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10. Eisfelder Sommerkonzerte vom 4. bis 12. Juli 2026

Die 10. Eisfelder Sommerkonzerte fanden vom 4. bis 12. Juli 2026 statt und boten ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten, Literatur und besonderen musikalischen Veranstaltungen an verschiedenen Spielorten in der Region.

Den Auftakt der 10. Eisfelder Sommerkonzerte bildete am 4. Juli 2026 um 19.30 Uhr das Eröffnungskonzert in der Dreifaltigkeitskirche Eisfeld. Auf dem Programm standen die Kantaten Jauchzet Gott in allen Landen (BWV 51), Der Friede sei mit dir (BWV 156) sowie Wachet, betet, betet, wachet (BWV 70) von Johann Sebastian Bach. Mit der Sopranistin Annika Gerhards sowie weiteren Mitwirkenden gelang ein musikalisch anspruchsvoller und stimmungsvoller Auftakt der Jubiläumsausgabe.

Das Konzert war weit mehr als die Eröffnung einer Veranstaltungsreihe. Die drei Bach-Kantaten vermittelten eindrucksvoll die geistige und musikalische Tiefe des Komponisten und eröffneten den Besucherinnen und Besuchern einen intensiven Zugang zu seinem Werk. Die Verbindung von Musik, Text und spirituellem Gehalt prägte den Abend und schuf eine besondere Atmosphäre.

Im Anschluss bot sich bei Wein und Gesprächen Gelegenheit zum Austausch zwischen Künstlern und Publikum. Diese persönliche und familiäre Atmosphäre ist seit vielen Jahren ein besonderes Merkmal der Eisfelder Sommerkonzerte. Die Freude an der Musik, das gemeinschaftliche Erleben von Kultur und die positive Stimmung machten den Auftakt zu einem gelungenen Beginn der Jubiläumswoche und unterstrichen den inzwischen festen Platz der Eisfelder Sommerkonzerte im kulturellen Leben der Region.

Am Tag darauf fand um 17.00 Uhr das gleiche Programm in der Schlosskirche Ahorn statt. Der erstmalige Schritt mit einem Konzert in die Partnergemeinde Ahorn erwies sich als voller Erfolg und wurde vom Publikum sehr positiv aufgenommen. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und trug zur weiteren Vertiefung der partnerschaftlichen Beziehungen bei.

Der 7. Juli stand im Zeichen eines musikalischen Abendspaziergangs in Friedrichshöhe. Unter dem Titel „Wenn der Wald tanzt - zwischen Bäumen und Bandoneon“ verband die Veranstaltung Musik und Natur zu einem besonderen Konzerterlebnis.

Am 8. Juli fand um 19.30 Uhr im Eisfelder Schloss ein literarischer Abend statt. Rolf Sakulowski las aus seinem Werk „Die Atompriester“.

Das Konzert „Roadmap to my heart chamber“ wurde am 9. Juli um 19.00 Uhr in der Torkirche des Museums Kloster Veßra veranstaltet. Es musizierten Josefine Göhmann (Sopran) und Wolfgang Katschner (Laute).

Am 10. Juli wurde um 19.30 Uhr in der Marienkirche Stelzen das Konzert „Semper Dowland - A Musical Banquet“ präsentiert. Das Ensemble Filum widmete sich dabei dem englischen Komponisten John Dowland anlässlich seines 400. Todestages.

Ein besonderes Jubiläumsformat bot der 11. Juli mit „10 Sommerkonzerte @home - Musik ganz nah!“. Unter dem Motto „10 Jahre Eisfelder Sommerkonzerte“ gestalteten Ensemble Filum and Friends zehn musikalische Hausbesuche und brachten die Musik unmittelbar zu den Menschen.

Den Abschluss der Jubiläumsausgabe bildete am 12. Juli um 10.00 Uhr das „Finale furioso - 10 Jahre Eisfelder Sommerkonzerte!“ im Schlossgarten. Das Picknickkonzert mit Taverna Nova wurde durch die Stadtwette „Der Barbier von Eisfeld“ ergänzt und beendete die Veranstaltungsreihe in festlichem Rahmen.

Insgesamt boten die 10. Eisfelder Sommerkonzerte ein vielfältiges Programm aus geistlicher Musik, Kammermusik, Literatur und innovativen Konzertformaten. Die Resonanz des Publikums war insgesamt positiv. Dennoch blieben die Besucherzahlen bei einigen Veranstaltungen hinter den Erwartungen zurück. Für zukünftige Ausgaben sollen daher Maßnahmen zur stärkeren Bewerbung und zur Gewinnung weiterer Besucherinnen und Besucher geprüft werden. Besonders erfreulich war dagegen der erfolgreiche Ausflug in die Partnergemeinde Ahorn, der gezeigt hat, dass das Festival auch über die Stadtgrenzen hinaus auf großes Interesse stößt.

Christoph Rosenbaum