Katastrophen und Notlagen kommen selten angekündigt. Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein. Bevölkerungsschutz bedeutet nicht nur Einsatzkräfte und Behörden - auch jede Bürgerin und jeder Bürger kann einen wichtigen Beitrag leisten.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, Vorsorge schrittweise und alltagstauglich anzugehen. Unsere Stadt greift diesen Ansatz auf und stellt jeden Monat ein Thema in den Mittelpunkt, das Ihnen hilft, sich und andere besser zu schützen.
Sirenensignale sind ein wichtiges Warnmittel im Bevölkerungsschutz. Sie ermöglichen es, innerhalb kurzer Zeit viele Menschen auf eine mögliche Gefahr aufmerksam zu machen. Sirenen werden beispielsweise bei Großbränden, Gefahrstoffunfällen oder extremen Wetterlagen eingesetzt.
Dabei ist wichtig zu wissen, was die unterschiedlichen Signale bedeuten.
Die wichtigsten Signale sind:
| • | Auf- und abschwellender Heulton (eine Minute): Warnung vor einer Gefahr. Informieren Sie sich über Radio, Warn-Apps oder offizielle Internetseiten der Behörden. |
| • | Einminütiger Dauerton: Entwarnung. Die unmittelbare Gefahr ist beendet. |
Nach einer Warnung sollten Bürgerinnen und Bürger zusätzliche Informationsquellen nutzen, um konkrete Handlungsempfehlungen zu erhalten. Hierzu zählen Rundfunkdurchsagen, Warn-Apps oder Lautsprecherdurchsagen der Einsatzkräfte.
| • | Warn-Apps auf dem Smartphone installieren und aktiv halten |
| • | lokale Medien oder Radiosender verfolgen |
| • | Nachbarn informieren, wenn diese die Warnung möglicherweise nicht gehört haben |
Rechtlicher Hinweis: Maßgeblich sind immer die offiziellen Warnmeldungen und Anweisungen der zuständigen Behörden.
Merksatz: Sirene hören - informieren und Hinweise beachten.
https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/BBK-Vorsorgen-fuer-Krisen-und-Katastrophen.pdf?__blob=publicationFile&v=41