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Eisfelder Amtsblatt
Ausgabe 9/2026
Nichtamtlicher Teil
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Fit für die Berufswelt

Schule und Wirtschaft im offenen Austausch

Wie können Schülerinnen und Schüler noch besser auf die Arbeitswelt vorbereitet werden? Welche Kompetenzen benötigen Jugendliche heute für einen erfolgreichen Berufseinstieg? Und wie können Schule und Unternehmen noch enger zusammenarbeiten, um den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf zu erleichtern?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich das Kollegium der Staatlichen Regelschule „Otto Ludwig“ Eisfeld am 13. August 2026 im Rahmen der Vorbereitungswoche.

Auf Einladung des Kooperationspartners HARRY’S kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Wirtschaft und Berufsbildung zu einem offenen und praxisnahen Austausch zusammen. Neben dem Kollegium der Staatlichen Regelschule „Otto Ludwig“ Eisfeld waren die Industrie- und Handelskammer (IHK), das Hildburghäuser Bildungszentrum (HBZ) sowie Vertreter regionaler Unternehmen beteiligt. Neben HARRY’S als Gastgeber und Kooperationspartner waren auch die Firma Kaeser und die Firma Nidec vertreten.

Die Veranstaltung war ursprünglich von 09:00 bis 13:00 Uhr geplant. Dass daraus letztlich ein Austausch bis 14:30 Uhr wurde, war vor allem der intensiven und engagierten Diskussionsrunde geschuldet. Die vielen unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen führten zu einem ausgesprochen lebendigen Gespräch, das von allen Beteiligten als sehr wertvoll empfunden wurde.

Im Mittelpunkt standen Fragen rund um die Vorbereitung junger Menschen auf die Berufswelt. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, welche Kompetenzen Jugendliche für einen erfolgreichen Berufseinstieg benötigen, wo aktuell Herausforderungen beim Übergang von Schule in Ausbildung liegen und welche Erwartungen Unternehmen an zukünftige Auszubildende haben.

Aus Sicht des Kollegiums war die Veranstaltung mehr als gelungen. Besonders wertvoll war der direkte Einblick in die Arbeitswelt und in die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten. Der persönliche und offene Austausch ermöglichte es, Erfahrungen aus Schule und Wirtschaft zusammenzubringen und gemeinsam darüber zu sprechen, welche Erwartungen auf beiden Seiten bestehen.

Ein besonderer Höhepunkt war der Austausch mit drei Auszubildenden von HARRY’S. Sie berichteten authentisch von ihren Erfahrungen, ihrem Ausbildungsalltag und ihrem persönlichen Weg in die Berufswelt. Dabei beantworteten sie die Fragen des Kollegiums offen, sympathisch und ohne Berührungsängste. Das haben sie wirklich richtig gut gemacht! Gerade dieser direkte Einblick machte deutlich, wie wichtig authentische Begegnungen für eine gelungene Berufsorientierung sind.

Auch die anschließende Diskussion wurde als besonders wertvoll empfunden. Es wurde nicht nur darüber gesprochen, was bereits gut funktioniert, sondern ebenso offen über Herausforderungen, Defizite und Verbesserungsmöglichkeiten. Genau dieser ehrliche und konstruktive Austausch zeigte, wie viele Chancen in einer noch engeren Zusammenarbeit zwischen Schule und regionaler Wirtschaft liegen.

Für die Staatliche Regelschule „Otto Ludwig“ Eisfeld ist die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung. Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitig Einblicke in die Arbeitswelt erhalten, eigene Interessen und Stärken entdecken und realistische Vorstellungen von Ausbildung und Beruf entwickeln.

Der gemeinsame Austausch im Rahmen der Vorbereitungswoche hat dabei zahlreiche neue Impulse geliefert. Gleichzeitig wurde deutlich, dass eine erfolgreiche Berufsorientierung nur dann nachhaltig gelingen kann, wenn Schule, Unternehmen, Bildungsinstitutionen und weitere Partner gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Das Kollegium der Staatlichen Regelschule „Otto Ludwig“ Eisfeld bedankt sich herzlich bei HARRY’S als Gastgeber und Kooperationspartner sowie bei der IHK, dem Hildburghäuser Bildungszentrum, Kaeser und Nidec für die Zeit, die Offenheit und die Bereitschaft zum gemeinsamen Austausch.

Ein besonderer Dank gilt den drei Auszubildenden von HARRY’S, die mit ihrer offenen und authentischen Art einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung geleistet haben.

Dass die geplante Veranstaltungszeit deutlich überschritten wurde, darf dabei durchaus als gutes Zeichen verstanden werden: Der Gesprächsbedarf war groß, die Themen waren relevant und das gemeinsame Interesse an einer guten Berufsorientierung für unsere Schülerinnen und Schüler spürbar.

Die Staatliche Regelschule „Otto Ludwig“ Eisfeld freut sich darauf, den begonnenen Austausch fortzuführen und gemeinsam mit ihren Partnern weitere Ideen und konkrete Möglichkeiten für eine zukunftsorientierte Berufsorientierung zu entwickeln.