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Hörselbote
Ausgabe 1/2026
Nichtamtlicher Teil
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Ein neues Jahr 2026

Ein neues Jahr hat begonnen. Die Advents- und Weihnachtszeit liegt hinter uns. Es waren Wochen voller Lichter, Musik und festlicher Stimmung.

Zur gleichen Zeit dominieren in der Weltpolitik Kriege und die Militarisierung des Denkens. Das macht unseren Blick in die Zukunft unsicher. Vielleicht spüren wir jetzt noch mehr, wie wir das Licht der Weihnachtszeit brauchen - nicht nur das elektrische oder das von Kerzen, sondern das Licht, das Hoffnung und Wärme in unsere Herzen bringt. Wir sollten uns deshalb auch auf die vergangenen positiven Höhepunkte besinnen, und die Eindrücke in uns aufleben lassen.

So denke ich gerne an unseren gut besuchten Aspacher Weihnachtsmarkt mit Kinderfackelumzug zurück. Dazu gab es neue Ideen, die positiv aufgenommen und für Kinder und Gäste zu einem schönen Erlebnis wurden. Die Frauengruppe des Vereins und Kinder aus dem Ort boten ein Unterhaltungsprogramm zur Seniorenweihnachtsfeier mit Musik, Tanz und Humor. Die dabei ausstrahlende Freude wirkte geradezu ansteckend auf die Besucher.

Ich bin glücklich darüber, wie vital und vielfältig das Leben in unserer umgebauten Kirche ist und positiv auf Ort und Umgebung ausstrahlt. Die Konzerte bekommen immer mehr Zuspruch. Das bestätigte sich auch bei dem Konzert am 3. Advent des Erfurter Kammerchores. Die Besucher waren von der Aufführung begeistert und sprachen sich auch lobend über die Kirche aus. In voll besetzter Kirche wurde am Heiligabend die Christvesper gefeiert. Dazu führten Kinder die Geschichte von Christi Geburt in einem Krippenspiel auf. Im Anschluss spendeten die Besucher für die Aktion „Brot für die Welt„.

Die wenigen Beispiele zeigen, dass wir uns nicht von den negativen Nachrichten überwältigen lassen sollten, sondern die Sorgen mit Humor und Zuversicht begegnen. Sie gehören zu den ehrlichsten und stärksten Schätzen, die wir besitzen.

Deshalb freue ich mich auch im neuen Jahr auf Begegnungen zu den Seniorennachmittagen, auf Brauchtums-Feste und besonders auf das Traktortreffen.

Ein gesundes und friedliches Jahr wünscht Jürgen Seifert.