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Hörselbote
Ausgabe 5/2026
Nichtamtlicher Teil
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Feuerwehr Hörsel informiert…

Am 10.04.2026 drangen Rauchschwaden aus dem Gerätehaus im Ortsteil Weingarten. Rauchmelder piepten, und Hilfeschreie waren zu hören. Ein abgestellter PKW hatte in der Garage Feuer gefangen, und ein Passant, der erste Löschmaßnahmen unternommen hatte, wurde vermisst.

 

 

Diese Lage bot sich den Einsatzkräften der Feuerwehren Ebenheim und Teutleben bei ihrer ersten gemeinsamen Übung im Ortsteil Weingarten. Eine Einteilung der Kräfte erfolgte kurz vor Übungsbeginn. Die Kameraden aus Teutleben waren für die Menschenrettung sowie die Brandbekämpfung unter Atemschutz zuständig, während die Kameraden aus Ebenheim die Wasserversorgung über Hydranten sicherstellten.

 

 

 

Einige Bewohner aus Weingarten staunten nicht schlecht und verfolgten die Übung aus den Fenstern ihrer Häuser. In der Hauptstraße gab es schließlich einiges zu sehen. Auch das ehemalige Fahrzeug der Feuerwehr Weingarten war vor Ort im Einsatz, um zusätzliche Einsatzkräfte zu transportieren.

 

 

Nach rund 30 Minuten war die Übung beendet. Es folgte eine kurze Auswertung, an der auch ehemalige Feuerwehrkameraden aus Weingarten teilnahmen. Bei einer anschließenden Begehung der Löschwasserzisterne und der Hydranten im Ort kam es zu einem regen Austausch mit den früheren Kameraden. Zum Abschluss gab es eine Einladung zu einem Getränk, die von allen gerne angenommen wurde.

Einsätze im Monat April:

02.04.2026

Tragehilfe für Rettungsdienst in Fröttstädt

 

Feuerwehr Fröttstädt

 

mit 2 Einsatzkräften und 1 Fahrzeug

02.04.2026

Brandeinsatz in Mechterstädt

Feuerwehr Mechterstädt, Laucha, Fröttstädt, Hörselgau

 

mit 21 Einsatzkräften und 5 Fahrzeugen

Sebastian Stötzel

Anmerkung Gemeindebrandmeister:

Leider konnte die Feuerwehr Mechterstädt am 02.04.2026 durch fehlendes Personal nicht ausrücken. Hier sprangen daraufhin weitere Wehren der Gemeinde ein, um größeren Schaden abzuwenden.

Ich möchte somit die Chance nutzen, um nochmal an die Einwohner der Gemeinde Hörsel zu appellieren den inneren Schweinehund zu überwinden und eventuell doch den Weg in den aktiven Dienst der örtlichen Feuerwehr zu suchen. Bedenken wegen dem Alter? In den letzten Jahren konnten einige Kameraden Ü40 gewonnen werden. Mit ihnen wurden durchweg positive Erfahrungen gemacht und ihre Erfahrung brachte einen großen Mehrwert.

Ja, uns ist bewusst, dass der aktive Dienst mit Ausbildungs- und Übungsstunden eine weitere „Belastung“ im Alltag sein kann.

Hier muss man sich auch vor Augen halten, was wäre es für ein Gefühl, wenn man zum Schutz vom eigenen Hab und Gut oder sogar vom eigenen Leben Hilfe benötigt, aber keiner kommt?

 

 

Geht auf die Kameraden in den Ortsteilwehren zu, werdet ein Teil von ihnen und uns. Mit Eurer Hilfe können wir mehr Sicherheit und schnelle Hilfe für alle gewährleisten.

Christian Simon

Gemeindebrandmeister