Der Entsorgungsverband Saar (EVS) lässt von Ende August 2026 bis voraussichtlich Mitte 2027 stichprobenartig die Inhalte von Restabfall- und Biotonnen untersuchen. Mit der Analyse wurde das Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES gGmbH) beauftragt.
Die Untersuchung soll zeigen, ob Abfälle überwiegend in den richtigen Gefäßen entsorgt werden und wo gegebenenfalls durch gezielte Informations- und Kommunikationsmaßnahmen nachgesteuert werden muss. Die Ergebnisse fließen zudem in das gesetzlich vorgeschriebene Abfallwirtschaftskonzept des EVS ein, das alle fünf Jahre fortgeschrieben wird.
Untersucht werden statistisch repräsentative Abfallmengen aus unterschiedlichen Bebauungsstrukturen und Jahreszeiten. Dabei werden einzelne Tonnen stichprobenartig mit einem kleinen Müllfahrzeug geleert, bevor die reguläre Abfuhr erfolgt. Die gesammelten Abfälle werden anschließend von IZES hinsichtlich ihrer Zusammensetzung analysiert.
Wichtig: Die Untersuchung lässt ausdrücklich keine Rückschlüsse auf die Zusammensetzung einzelner Abfallgefäße oder das Konsumverhalten der Haushalte zu, an denen die Tonnen standen.