Sehr geehrte Mitglieder,
hiermit laden wir Euch recht herzlich zu unserer Vollversammlung am 08.11.2024, um 19.00 Uhr in den „Laden“, Karlstr. 23, Gerstungen ein.
Tagesordnung:
Der Vorstand
Die letzte Veranstaltung im „Laden“ hatte uns mit einem farbenfrohen Regenbogen und Licht erfreut und farbig wird es weitergehen. Der Herbst hält Einzug und damit auch seine wunderschönen Farben. Bei Farben denken wir sicherlich in erster Linie an Bilder, gemalt und an die Wand gebracht. Aber auch die Lyrik vermag Farben Leben einzuhauchen und diese in die Welt zu schicken.
Und genau das wird in der nächsten Lesung im „Laden“ geschehen - am 12. Oktober 2024 um 19.00 Uhr. Zwei Lyrikerinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und nebeneinander harmonieren: Gisela Verges und Jana (Jette) Freiberg.
Diese beiden Frauen haben sich über die Lyrik kennen- und schätzen gelernt. Es vergeht kein Tag, an dem sie sich nicht gegenseitig kleine Gedichte schicken oder es werden nur die ersten Zeilen versandt und die Andere schreibt die nächsten Worte dazu. So entsteht ein lyrischer Dialog, ein Austausch zwischen ihnen. Da sie nicht immer einer Meinung zu einem Thema sind, kommt auch mal ein Gegengedicht zurück. So entstanden schon unzählige Gedichte.
Gisela Verges und Jana Freiberg und haben eine wunderschöne, ganz besondere, Kommunikation - Lyrik. Und sie lassen uns an ihrem lyrischen Gespräch teilhaben und ich denke, dass wir eine Lesung der besonderen Art erleben werden!!!
Und um diese Besonderheit der Lesung noch hervorzuheben, wird dieser Abend mit der wunderbaren Musik von Alexander Blume am Klavier umrahmt, mal leise wie das Rascheln des Laubes und dann wieder laut wie der stürmische Herbstwind!
Sabine Quaas
Gerne möchte an dieser Stelle so nach und nach die Künstler zu Wort kommen lassen, die im Rahmen der Aktion „Exponiert“, alten Ausstellungsstücken aus dem Werratalmuseum neues Leben einhauchen möchten.
Unser Künstler Ricky Schäfer beschreibt sein Exponat folgendermaßen: VERSCHALTET
Es geht dabei um jüngere und jüngste deutsche und deutsch/deutsche Geschichte, um Annäherungen, gelungene und nichtgelungene, um weiterhin bestehende Unterschiede, Empfindlichkeiten, das Bemühen zusammen zu kommen, um Anziehungen und Abstoßungen. „Verschaltet“ ist dabei der Schlüsselbegriff, der im mehrfachen Sinn anhand der Eisenbahn-Exponate mein Anliegen erfahrbar machen soll. Es geht dabei nicht um Parteinahme(n), um Stellungnahmen und Analysen, sondern um sinnbildliche Annäherungen an das Phänomen „Wiedervereinigung“. Eisenbahnverbindungen bedürfen, ganz wie andere Verbindungen auch, einer guten „Verschaltung“, die sich im erfolgreichen Fall aufbauend, stärkend und fruchtbar erweisen, bei nicht guter „Verschaltung“ hemmend, trennend und frustrierend.
Sabine Quaas