| Wir feiern Gottesdienst am | |
| 22. Februar 2026 | |
| um 10:00 Uhr | Gottesdienst für Groß und Klein |
| und laden herzlich dazu ein! | |
Am 18. Februar beginnt die Fastenzeit. Die knapp sieben Wochen der Fastenzeit sind klassisch dafür geeignet Gewohnheiten zu ändern und in dieser Zeit freiwillig auf bestimmte Dinge zu verzichten. Es ist eine gute Gelegenheit heraus zu finden, wie frei und unabhängig wir (noch) sind.
Alltagsroutinen haben ihren individuellen Auslöser und nachvollziehbaren Grund - der Schokoriegel belohnt nach einem anstrengenden Tag. Sofa und Serie dienen zum Abschalten. "Das Belohnungssystem im Gehirn ist sehr mächtig", sagt Michael Baltz, Arzt für Innere Medizin an der DGD Klinikm Hohe Mark in Oberursel. Der Spiegel des Glückshormons Dopamin steige nach Tafel Schokolade um 50%, nach Alkoholgenuss sogar um 150%!
Die Idee zu fasten war bei den ersten Christen eng mit dem Gedanken der Umkehr, griech. "Metanoia" verknüpft. "Metanoia" als Umkehr in diesem Sinne meint, die eigene Lebensweise zu ändern und sich neu auszurichten. Fasten war und kann letztlich auch heute eine Form der leiblichen, geistigen und seelischen Reinigung sein.
Mediziner Baltz hat die Erfahrung gemacht, dass jeder "Jieper" nach 30 min vorbei geht - das ist auch wiissenschaftlich erwiesen. Er sagt: "Wer diese halbe Stunde aushält, kann stolz auf sich sein Auch das registriert unser Belohnungssystem."
Gewohnheiten geben Halt, und sie können einengen. Mit der kritischen Überprüfung von lieb gwonnenen Alltagsroutinen und dem Verzicht auf eben diese, kann die Fastenzeit dazu beiragen, eine neue innere Freiheit und so Freiraum für Neues zu gewinnen.
Auszüge aus: "Schau dir in die Augen" von Sabine Henninh, in: "Andere Zeiten", Magazin zum Kirchenjahr
„Kommt! Bringt eure Last.“
Weltgebetstag 2026 aus Nigeria
Nigeria - der „Riese Afrikas“ - ist ein Land voller Vielfalt und Gegensätze. Über 230 Millionen Menschen aus mehr als 250 Ethnien leben hier, sprechen über 500 Sprachen und prägen eine junge, dynamische Gesellschaft. Während der Norden überwiegend muslimisch ist, ist der Süden christlich geprägt. Trotz wirtschaftlicher Stärke durch Öl sowie einer international erfolgreichen Film- und Musikszene sind Reichtum und Chancen extrem ungleich verteilt.
Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern den Weltgebetstag der Frauen - vorbereitet von Christinnen aus Nigeria. Ihr Motto „Kommt! Bringt eure Last.“ greift die biblische Einladung aus Matthäus 11,28-30 auf. Lasten sind in Nigeria sichtbar: Waren werden oft auf dem Kopf getragen - meist von Frauen. Doch noch schwerer wiegen die unsichtbaren Lasten: Armut, Gewalt, Angst und Perspektivlosigkeit. Terror durch Boko Haram, Korruption, fehlende Infrastruktur sowie Umweltzerstörung durch die Ölindustrie und die Folgen des Klimawandels prägen den Alltag vieler Menschen.
Halt und Hoffnung finden viele im Glauben. Nigerianische Christinnen teilen diese Hoffnung in Gebeten, Liedern und persönlichen Geschichten. Sie erzählen von der Stärke alleinerziehender Mütter, vom Halt in Gemeinschaft und vom Mut, auch unter schwierigsten Bedingungen weiterzugehen.
Seit über 100 Jahren verbindet der Weltgebetstag Frauen weltweit über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg. Auch in Deutschland kommen hunderttausende Menschen zusammen - um gemeinsam zu beten, zuzuhören und Solidarität zu leben.
Feiert mit uns den Weltgebetstag am Freitag, 6. März 2026 um 18.00 Uhr in der EFG Oberellen. Der Gottesdienst wird von Frauen der Kirchengemeinden des Eltetals vorbereitet. Die Vorbereitungstreffen finden mittwochs um 19.00 Uhr in der Kapelle statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!