Die vom AC Suhl hervorragend vorbereiteten Meisterschaften waren zugleich ein Test für die Deutsche Meisterschaft im Nachwuchs die im November ebenfalls in Suhl ausgetragen wird. An dem Wettkampf nahmen 76 Sportler aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen teil. Ausgetragen wurde ein athletischer Mehrkampf mit Sternlauf, Kugelschocken, Schlussdreisprung und den klassischen Disziplinen des Gewichthebens Reißen und Stoßen.
Der SV 90 meldete die Rekordzahl von 31 Teilnehmern aus Gräfenroda und Leipzig an von denen aber nur 27 antreten konnten. Dem SV 90 gelang es 7 mal Gold 7 mal Silber und 1 mal Bronze erkämpfen. Insgesamt wurden in allen Disziplinen über 110 neue Bestleistungen erreicht. Beste Sportlerin der Meisterschaften wurde bei den weiblichen Teilnehmern die Gräfenrodaerin Franziska Erbert. Diese freute sich nicht nur über den Einzelerfolg sondern besonders über das Erreichen der Norm zur Teilnahme an den Jugendeuropameisterschaften Ende August in Prishtina im Kosovo. Nach Marc Pfeiffer bei den Junioren bereits die zweite vom Verein die in diesem Jahr international starten wird.
Im Jahrgang 2019 männlich gab es einen spannenden Kampf um den Sieg zwischen Hannes Leonhardt und Friedrich Wiegand vom SV 90. Hannes gewann den Sternlauf, Friedrich das Kugelschocken. Der Dreisprung brachte die Entscheidung Hannes gewann knapp vor Friedrich und sicherte sich Platz 1.
Im Jahrgang 2019 weiblich gewann Hildegart Biewendt die mit 20 kg leichteste Sportlerin der Meisterschaften.
Im Teilnehmerfeld der Jahrgänge 2017/18 siegte Fritz Geuther mit den neuen Bestleistungen von 25 kg im Reißen und 29 kg im Stoßen bei nur 24,7 kg Körpergewicht also Lasten die mehr als das eigene Gewicht waren eine beeindruckende Leistung für den kleinen Heberfloh. Vierter wurde mit vielen Bestleistungen Urs Kübler. Sechster Axel Seifert.
Leyla Löwe wurde Dritte gelang im Jahrgang 2017/18 weiblich. Magdalena Löhn erkämpfte sich den Vierten Platz und verbesserte ihre Zweikampfleistung um 5 kg.
Im Jahrgang 2016 erkämpfte sich Rudolph Biewendt den Vierten Platz. Amelie Steinberg freute sich in diesem Jahrgang mit vielen neuen Bestleistungen über die Silbermedaille.
Anton Geuther lieferte sich im Jahrgang 2015 einen packenden Wettkampf mit dem Ohrdrufer Ragnar Schneider. Anton gewann das Kugelschocken die anderen Disziplinen gewann knapp Ragnar der Sieger wurde vor Anton. Fünfter wurde Gregor Pfaff und Siebter Friedrich Hoffmann. Bei den weiblichen Teilnehmerinnen in diesem Jahrgang wurde Helena Buhl Vierte und Kim Willing Siebente.
Im Jahrgang 2014 weiblich ein Doppelsieg durch Greta Pelz und Elly Jane Zeßin. Elly steigerte ihre Bestleistungen auf 26 bzw. 36 kg und lag nach dem Heben in Führung. Auch nach dem Sternlauf noch die gleiche Reihenfolge. Die Entscheidung brachte das Kugelschocken. Hier erzielte Greta mit 9,47 m eine phantastische Leistung und im Dreisprung 6,07 m. Da konnte Elly nicht mithalten. Greta gewann und Elly belegte Platz 2.
Bei den Jungs im Jahrgang 2014 wurde Roman Al-Salihi Achter. Adam Dudorkhanov wurde mit vielen neuen Bestleistungen und 48 bzw. 56 kg Fünfter im Jahrgang 2013.
Ein starker Wettkampf gelang Moritz Leonhardt im Jahrgang 2012. Er hob erstmals 70 kg im Reißen und 90 kg im Stoßen, damit sicherte er sich die Silbermedaille.
Bei den Teilnehmerinnen des Jahrgangs 2012 weiblich gewann diesmal Mathilda Seifert vor der anderen Gräfenrodaerin Jaroslava Savenko. Mathilda gelangen im Kugelschocken erstmals 9,28 m. Jaroslava gewann den Dreisprung mit 6,36 m.
Den Jahrgang 2011 weiblich gewann Ronja Ritzmann mit vielen neuen Bestleistungen in allen Disziplinen.
Einen überragenden Wettkampf in den Jahrgängen 2009/2010 die gemeinsam gewertet wurden zeigte in allen Disziplinen Franziska Erbert. Sie siegte in 4 von 5 Disziplinen.
Nach 72 kg im Reißen im ersten Versuch steigerte sich hoch auf 76 kg. Ihr großes Ziel war in diesem Wettkampf die Norm für die Jugend EM zu erreichen. Dieser Versuch misslang, trotzdem steigerte sie unter den Augen des Bundestrainers, David Kurch, der extra wegen ihr und Lotta aus Stralsund angereist war auf 78 kg. Unter großem Beifall gelang diese Last welche gleichzeitig ein neuer Landesrekord war.
Jetzt das Stoßen und hier scheiterte sie zunächst am Anfangsversuch von 88 kg. War es das? Nein denn im zweiten Versuch gelang es ihr die 88 kg gültig zu bekommen. Jetzt ein alles oder nichts Versuch mit 93 kg. Sie kämpfte stand auf mit der gewaltigen Last und stieß sie aus. Alle Augen richteten sich auf die 3 Kampfrichter, zwei zu eins gültig. Was für eine Freude die Norm ist geschafft, natürlich Landesrekord und Platz 1.
Lotta Frank begann das Reißen ebenfalls hoch mit 62 kg. Ihr gelangen aber die beiden folgenden Versuche mit 65 bzw. 67 kg nicht deshalb war auch die Norm in weite Ferne gerückt. Im Stoßen gelangen ihr zwei sichere Versuche mit 70 bzw. 73 kg.
Im Kugelschocken gewann sie und belegte damit Platz 2.
Auch Mia Pabst steigerte sich im Stoßen auf 57 kg und belegte damit den Vierten Platz.
Groß war noch einmal die Freude als Gräfenroda in der Mannschaftswertung Platz 1 gelang vor Herbsleben und Suhl.