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Amtsblatt der Gemeinde Geratal
Ausgabe 19/2026
Nichtamtlicher Teil
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Musikalisches Wochenende in Rot an der Rot voller besonderer Momente

Ein Wochenende voller Musik, Gemeinschaft und unvergesslicher Erlebnisse liegt hinter den Musikerinnen und Musikern unseres Vereins. Anlass der Reise war das 150-jährige Jubiläum des Musikvereins Rot an der Rot, mit dem uns seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft und Freundschaft verbindet. Umso größer war die Vorfreude auf das gemeinsame Festwochenende.

Nach unserer Ankunft bezogen wir unsere Unterkunft im Kloster. Bereits am Freitagabend stand das Wiedersehen mit unserem langjährigen Partnerorchester auf dem Programm. Bei guten Gesprächen, viel Lachen und gemeinsamen musikalischen Momenten wurde schnell deutlich, wie eng die Verbindung zwischen beiden Vereinen inzwischen geworden ist. Die herzliche Gastfreundschaft unserer Freunde aus Rot an der Rot sorgte dafür, dass wir uns von Beginn an willkommen fühlten.

Der Samstag begann mit einem Ausflug zum Schloss Zeil. Dort nutzten wir den Vormittag, um die Außenanlagen zu erkunden und die besondere Atmosphäre zu genießen. Abseits von Proben und Auftritten bot dieser Programmpunkt die Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen, ins Gespräch zu kommen und die Gemeinschaft innerhalb unseres Vereins weiter zu stärken. Solche Momente gehören genauso zu einem gelungenen Vereinswochenende wie die Musik selbst.

Am Nachmittag wartete dann bereits der erste große musikalische Höhepunkt, der Sternenmarsch auf dem Sportplatz. Gemeinsam mit insgesamt acht Orchestern musizierten wir vor zahlreichen Gästen. Die gewaltige Klangkulisse und das Zusammenspiel so vieler Musikerinnen und Musiker sorgten für Gänsehautmomente und machten diesen Auftritt zu einem besonderen Erlebnis.

Anschließend ging es in die Festhalle, wo der feierliche Fahneneinmarsch stattfand. Gemeinsam mit unseren Freunden aus Rot an der Rot feierten wir bis in den Abend hinein. Livemusik, gute Gespräche und die gemeinsame Freude an der Blasmusik sorgten für eine großartige Atmosphäre. Besonders schön war es, die langjährige Freundschaft zwischen beiden Vereinen wieder einmal persönlich erleben zu können.

Der Sonntag bildete schließlich den krönenden Abschluss unseres Wochenendes. Beim Frühschoppen vor dem Kloster sorgten wir für die musikalische Unterhaltung. Gleichzeitig wurde dort das 900-jährige Bestehen des Klosters Rot an der Rot gefeiert. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren gekommen und sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen.

Doch dann folgten die Momente, über die im Orchester wohl noch lange gesprochen werden wird.

Ein ganz besonderes Erlebnis war die Unterstützung durch Pater Johannes, der bei drei Musikstücken selbst zur Klarinette griff und gemeinsam mit uns musizierte. Für uns als Orchester war das ein außergewöhnlicher Moment. Einen Pater, der sich mitten ins Orchester setzt und gemeinsam musiziert, erlebt man schließlich nicht alle Tage. Entsprechend groß war die Begeisterung bei allen Musikerinnen und Musikern.

Als wir dachten, das Highlight des Tages bereits erlebt zu haben, folgte noch eine weitere Überraschung. Beim „Böhmischen Traum“ wurde der Taktstock an den Generalabt Jos Wouters aus Rom übergeben. Mit sichtbarer Freude dirigierte er das Orchester und sorgte damit für einen ganz besonderen Gänsehautmoment. Für uns Musikerinnen und Musiker war es ein einmaliges Erlebnis, dieses Stück unter seiner Leitung spielen zu dürfen. Der langanhaltende Applaus der Zuhörer zeigte, dass dieser Augenblick nicht nur für uns etwas Besonderes war.

Mit vielen schönen Eindrücken, unvergesslichen Erlebnissen und gestärkten Freundschaften traten wir schließlich die Heimreise nach Geraberg an.

Ein herzliches Dankeschön gilt unserem Förderverein, der uns während des gesamten Wochenendes unterstützte und mit Obst, Snacks und kleinen Stärkungen bestens versorgte. Ebenso bedanken wir uns beim Musikverein Rot an der Rot für die herzliche Gastfreundschaft, die vielen gemeinsamen Stunden und die langjährige Freundschaft. Solche Begegnungen zeigen immer wieder, dass Musik Menschen verbindet und oft über Generationen und viele Kilometer hinweg.

Alina Fiedler für den Musikverein Geraberg e.V.