Mit der offiziellen Einweihung des neuen barrierefreien Zugangs ist das Rathaus nun für alle Bürgerinnen und Bürger deutlich besser erreichbar. Das Vorhaben stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Teilhabe und Inklusion in der Landgemeinde dar.
Bürgermeister Peter Grimm erläuterte im Rahmen der Einweihung die Entstehung des Projekts. Den ersten Kontakt zur Behindertenbeauftragten des Ilm-Kreises, Frau Lanua, gab es bereits im Jahr 2024. Im Anschluss wurde eine kostenlose Erstberatung über das Beraternetzwerk der Landesfachstelle für Barrierefreiheit in Anspruch genommen. Im Ergebnis dieser Beratung wurde die nun realisierte Variante für einen barrierefreien Zugang empfohlen.
Für die Umsetzung erhielt die Landgemeinde Fördermittel in Höhe von 26.000 Euro aus dem Thüringer Barrierefreiheitsförderprogramm. Zur feierlichen Eröffnung begrüßte Bürgermeister Peter Grimm den Thüringer Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Herrn Petschner. Dieser zeigte sich erfreut darüber, dass die Fördermittel gezielt auch für Projekte im ländlichen Raum eingesetzt werden und ließ es sich nicht nehmen, persönlich an der Einweihung teilzunehmen.
Die ursprünglich geplanten Gesamtkosten des Vorhabens beliefen sich auf 44.347,32 Euro. Während der Bauausführung wurden zusätzliche Elektroinstallationsarbeiten für die neu eingerichteten Büroräume erforderlich. Dadurch erhöhten sich die Gesamtkosten auf insgesamt 56.796,19 Euro.
Mit dem barrierefreien Zugang setzt die Landgemeinde ein deutliches Zeichen für mehr Zugänglichkeit und gleichberechtigte Teilhabe. Das Rathaus steht damit allen Bürgerinnen und Bürgern noch besser offen - unabhängig von körperlichen Einschränkungen oder Mobilitätshilfen.