Die ehemalige Ziegelei Wenk, eine verschwundene Industrielandschaft des vorigen Jahrhunderts
Die Häuserchronik liegt gedruckt vor, alle gestellten Termine konnten vom Auftragnehmer eingehalten werden, und das erfreuliche daran, die vom Herausgeber und Bearbeiter gewünschten und geforderten Qualitätsmerkmale entsprechen voll den geäußerten Vorstellungen.
Das Buch ist farbig gedruckt, der Umfang beträgt 366 Seiten, wie gehabt im DIN A4-Format mit über 330 meist historischen Bildern der Straßen, Häuser und Bewohner unseres Heimatortes.
Die Zweitausgabe der HÄUSERCHRONIK erscheint anlässlich des 360. Jubiläums des Gotterschen Jahrmarkts.
Zur Erinnerung:
Die Erstausgabe erschien anlässlich des 333. Jubiläums am 19.9.99, das ist zugleich die Umkehrung der Postleitzahl von Großengottern, 99991.
Das mystische Zahlenspiel kann noch erweitert werden, die Orts-Karte der Häuserchronik auf der Seite 299, bezogen auf die Anzahl der Häuser um das Jahr 1717, hat genau 333 nummerierte Hausgrundstücke (in alter Zeit waren die Häuser des Ortes durchgängig mit laufenden Nummern versehen, erst ab dem Jahr 1907 sind die Straßennamen mit den jeweiligen Hausnummern der einzelnen Gebäude nummeriert!)
Das diesjährige 360. Jahrmarktjubiläum bezieht sich auf die Wiederverleihung des Jahrmarktprivilegs aus dem Jahr 1666 [1], wenige Jahre nach Ende des verheerenden 30-jährigem Krieg in Mitteleuropa.
Zur Verleihung des Jahrmarktprivilegs gab es eine herrschaftlich-herzoglich ausgestellte Urkunde, deren Text in mehreren Publikationen nachlesbar ist (wurde auch schon im Amtsblatt veröffentlicht).
Leider ist dieses historische Dokument z. Z. nicht auffindbar.
Zugleich begehen wir in diesem Jahr das 686.
Jubiläum der Erstnennung des Marktrechtes für
Großengottern/ Bischofsgottern,
denn das Marktrecht wird erstmals für Bischofsgottern im Zusammenhang mit den Besitzverhältnissen des Erzbischofs von Mainz in einem Weistum von 1340 erwähnt, also hat das Marktrecht 1340 schon bestanden. [2]
Die Zahlenspielerei ist noch nicht zu Ende, wer die letzte Umschlagseite der Häuserchronik genauer studiert, wird feststellen, dass der Ortsname GROSSENGOTTERN die magische Zahl sieben beinhaltet, der Ortsname aus sieben Buchstaben besteht, die alle doppelt vorkommen,
eine Einmaligkeit in Deutschland.
GROSSENGOTTERN
ist der einzige Ort im deutschsprachigem Raum, in dem jeder seiner Buchstaben doppelt vorkommt
Aber nun wieder direkt zur Häuserchronik.
Mein Dank gilt all denen die den Betrag für ihr bestelltes Exemplar beglichen haben. Schön wäre, wenn bis zur Buchübergabe diese Angelegenheit abgeschlossen ist (Angaben zur Kostenbegleichung im Amtsblatt Nr. 14, vom 17.07.2026, S. 13).
Das bedeutet Zeitgewinn für den historischen Exkurs und Erklärungen bei der Übergabeveranstaltung der Bücher am Donnerstag dem 10. September im Spittel.
Im Mittelpunkt dieses Abends steht die Zweitauflage der Häuserchronik (Band II der Beiträge zur Chronik von Großengottern) und die Übergabe der Bücher an die Besteller.
Sollte es darüber hinaus noch Interessenten an der Häuserchronik geben, können durch eine Nachbestellung diese Wünsche erfüllt werden.
In einführenden Erklärungen werden mit der Ausgabe der Bücher, den Buch-Beziehern die inhaltlichen und entstehungsgeschichtlichen Aspekte der HÄUSERCHRONIK erklärt.
Anschließend wird in gemütlicher Gesprächsrunde mit Fragen und Antworten zur Ortsgeschichte -in Verbindung mit der HÄUSERCHRONIK- Historisches zum Ort u. darüber hinaus geplaudert.
Für heimatgeschichtlich Interessierte können außerdem einige wenige noch vorhandene Exemplare der Beiträge zur Chronik, Band I (10,- €) und Band III „Jegliches hat seine Zeit“ (30,- €), erworben werden.
Für Ungeduldige, die es nicht erwarten können das Buch in die Hand zu bekommen, ist die Abholung bei mir vor Ort nach Absprache problemlos möglich.
Der Bearbeiter und Herausgeber der Häuserchronik der beiden Auflagen, im zeitlichen Abstand von mehr als einem viertel Jahrhundert (also ich selbst ), freut sich diesen Abend gemeinsam mit Euch (Ihnen) zu gestalten und zu erleben, vor allem auch um die Geschichte unseres Heimatortes nicht aus dem Blickpunkt zu verlieren.
Freundliche Grüße
Euer (Ihr) Gotterscher Gemeindehistoriker
Peter Klippstein
| [1] | Die Originalurkunde wurde zum 300. Jahrmarkt im Jahr 1966 in einem Schaufenster der Marktstraße (Tiepelmann) ausgestellt. |
| [2] | Siehe: 350 Jahre Jahrmarkt, Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Unstrut-Hainich 17/ 2016, S. 15-16. |