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Amtsblatt der Gemeinde Unstrut-Hainich
Ausgabe 7/2026
Nichtamtlicher Teil
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Schüler des JAHN-Gymnasiums stellen ihre Seminarfacharbeit vor

Am 25.3. war der Raum im Spittel voll besetzt, was war der Anlass?

Vier Schüler der Klasse12 (Julia Schweizer, Hanna Schmidt, Charlotte Renz, Jolina Beitner) hatten sich die Aufgabe gestellt, die Geschichte des Spittels zu erforschen, mit der Intention, sie Jugendlichen näher zu bringen.

Hierfür unternahmen sie mit ihren Betreuern (I. Baumgardt, V. Klein) eine Zeitreise.

 

 

Im ersten Teil untersuchte H. Schmidt die Historie des Spittels bis 1945. Dabei stieß sie auf die Datierung 1338 und auf die Bedeutung der Familie Hopfgarten. Die Hospitalisten damals waren Selbstversorger. Laut Umfragen in der Schule stellte sie fest, dass nur wenige Schüler etwas über diese Zeit wussten. Ihr Ziel war es also, das Bewusstsein für diese zu wecken.

Im 2. Teil der Arbeit widmete sich Julia Schweizer der Zeit von 1945 -2012. Hier stellte sie die Bedeutung der Integration der Vertriebenen dar und erläuterte, dass das Spittel ein wichtiger emotionaler Ort war. Leider war dieses Gebäude dem Verfall preisgegeben. Sie lobte das Engagement beim Wandel zur modernen Begegnungsstätte nach dieser Zeit.

Jolina Beitner wandte sich dem Thema LEPRA zu und der damit verbundenen Ausgrenzung der erkrankten Bevölkerung. Heute ist Lepra immer noch ein relevantes gesellschaftliches Problem, nicht in Europa, aber in Indien, Brasilien und Indonesien. Jolina entwickelte sogar einen digitalen Flyer zu diesem Thema.

Im 4. und letzten Teil sprach Charlotte Renz über Kräuterfrauen und Heilmethoden. Sie probierte in ihrem Eigenanteil der Arbeit die Zwiebelsäckchenmethode aus. Eltern, Großeltern und Interessierte waren gekommen und sie wurden nicht enttäuscht.

Am Ende der Veranstaltung bedankten sich die Abiturienten bei ihren beiden Betreuern. Der Nachmittag klang aus bei Kaffee und Kuchen und guten Gesprächen.

M. Facklam