Mit 3 hochkarätigen Wettkämpfen beendeten die Leichtathleten des SV Concordia Großengottern die Hallensaison des Jahres 2026.
Doch folgen wir der Chronologie.
Vom 6.-8. März fanden in Düsseldorf die Deutschen Meisterschaften der Masters statt, mit 3 Athleten des SVC am Start.
Sicherlich ein wenig beflügelt durch den Besuch des großartigen Musicals „Mrs. Doubtfire“ am Freitagabend und nach intensiver Vorbereitung auch in guter Form, konnten hervorragende Leistungen und Platzierungen erreicht werden. M. Stedefeld sicherte sich Gold über 60m Hürden und im Weitsprung, gewann Bronze im Hochsprung, über 60m und über 400m, im 200m Finale belegte sie Platz vier. K. Nover freute sich über 2mal Platz 6 im 60m und 200m Lauf bei sehr großen Starterfeldern und Leistungen, die im Vorfeld nicht unbedingt erwartet werden konnten.
Anke Seise bestätigte ihre sehr positive Entwicklung mit sehr guten 7. Plätzen über 400m und 800m, belohnte sich für ihren großen Fleiß in jeder Trainingseinheit.
Am 15. März starteten Alissa Ziegler, Frieda Bode, Benjamin Otto, Hannes Hebig und Jonas Heinke zu den Thüringer Meisterschaften im Mehrkampf in Erfurt. Trotz des sehr späten Zeitpunkts und eine durchgehende Trainings- und Wettkampfsaison seit Oktober 2025 konnten Sportler und Betreuer mit den erreichten Ergebnissen sehr zufrieden sein. Überraschend die Silbermedaille für Frieda Bode - von Hause aus Läuferin und Langsprinterin. Aber auch die Plätze 4 (Jonas, Hannes und Benjamin) mit teils ausgezeichneten Einzelresultaten unterstreichen ihre Zugehörigkeit in der Thüringer Landesspitze - in die auch Alissa gehört, die sich beim Hochsprung leicht verletzte.
Abschluss und glanzvoller Höhepunkt für den SV Concordia dann die Halleneuropameisterschaften der Masters im polnischen Torun. Marion Stedefeld sicherte sich im letzten Wettkampf in der AK W55 mit großartigen Leistungen und einer nochmaligen Steigerung ihrer Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften die Silbermedaille im Fünfkampf und blieb in 4 Disziplinen deutlich über den Erwartungen des Trainers. Es begann mit ausbaufähigen 10,67 sec über 60m Hürden, dann folgten tolle 1,38m im Hochsprung, seit 2 Jahren nicht mehr geschafft - und für die zart gebaute Marion gute 8,18m im Kugelstoßen. Nach einer kurzfristigen Umstellung des Anlaufs im Weitsprung erreichte sie mit 4,29m ein sehr ordentliches Resultat und festigte Position 2, die sie schon nach der ersten Disziplin innehatte. 2,48,88 min über 800m waren das zweitbeste Resultat aller Teilnehmerinnen und damit sicherte sie sich bei ihrem 4. Start in Torun erstmals eine Einzelmedaille. Herzlichen Glückwunsch.
Mit dem Trainingslager vom 13.-17.4.26 in Erfurt beginnen für die Leichtathleten des SV Concordia nun die Vorbereitungen auf eine hoffentlich erfolgreiche Freiluftsaison 2026. Ein optimistischer Ausblick ist durchaus gestattet.
M. Facklam