an diesem Wochenende finden in Heiligenwald wieder die Bergmannstage statt. Ich wünsche allen Besucherinnen und Besuchern, den zahlreichen Vereinen, den Helferinnen und Helfern sowie den Organisatorinnen und Organisatoren schöne Festtage, viele gute Begegnungen und einen harmonischen Verlauf. Solche Feste leben vom ehrenamtlichen Engagement vieler Menschen und tragen wesentlich dazu bei, unsere Dorfgemeinschaft zu stärken.
Während in Heiligenwald gemeinsam gefeiert wird, sind auf dem Naturerlebnisweg Striet Jugendliche aus sechs europäischen Ländern sowie aus dem Landkreis Neunkirchen im Rahmen des Internationalen Jugendcamps im Einsatz. Gemeinsam gestalten sie neue Erlebnisstationen, erweitern bestehende Angebote und setzen Maßnahmen zur Barrierefreiheit um. Sie investieren ihre Ferienzeit, um etwas Bleibendes für unsere Gemeinde zu schaffen – ein Engagement, das große Anerkennung verdient.
Das Internationale Jugendcamp zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn junge Menschen über Ländergrenzen hinweg zusammenkommen und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Unterschiedliche Sprachen und Kulturen spielen dabei schnell keine Rolle mehr. Entscheidend ist das gemeinsame Ziel: den Naturerlebnisweg Striet weiterzuentwickeln und ihn für noch mehr Menschen erlebbar zu machen.
Besonders freue ich mich darüber, dass bei diesem Projekt das Thema Barrierefreiheit eine zentrale Rolle spielt. Natur kennt keine Grenzen – und sie sollte auch für möglichst alle Menschen zugänglich sein. Deshalb entstehen in den vergangenen Tagen neue Erlebnisstationen zum Fühlen, Hören und Entdecken, bestehende Angebote werden erweitert und ein weiterer Abschnitt des Naturerlebniswegs barrierefrei gestaltet. So wächst ein Ort, an dem wirklich jeder die Natur mit allen Sinnen erleben kann.
Mich beeindruckt vor allem die Bereitschaft der Jugendlichen, einen Teil ihrer Ferien in ein solches Projekt zu investieren. Sie arbeiten nicht für sich selbst, sondern schaffen einen Mehrwert für viele Menschen: für Familien, Schulklassen, Spaziergängerinnen und Spaziergänger sowie für Besucherinnen und Besucher unserer Gemeinde. Dieses Engagement verdient großen Respekt und Anerkennung.
Ein solches Projekt wäre jedoch ohne starke Partner nicht möglich. Deshalb gilt mein herzlicher Dank dem Landkreis Neunkirchen, unserem Kinder- und Jugendbüro, dem Kulturamt, unserem Bauhof sowie der IBG Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten e. V. Ebenso danke ich allen Betreuerinnen und Betreuern sowie den vielen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen dieses Jugendcamps beitragen.
Das Internationale Jugendcamp zeigt, dass Europa nicht nur in politischen Entscheidungen oder Verträgen stattfindet. Europa lebt vor allem dort, wo Menschen einander begegnen, voneinander lernen und gemeinsam etwas schaffen. Genau das erleben wir in diesen Tagen hier in Schiffweiler. Darauf können wir stolz sein.
Zum Abschluss des Jugendcamps werden die neu entstandenen Erlebnisstationen am Freitag, 17. Juli 2026, offiziell vorgestellt. Dabei möchten wir insbesondere den Jugendlichen für ihren außergewöhnlichen Einsatz danken und ihre geleistete Arbeit würdigen. Die Ergebnisse ihres Engagements werden den Besucherinnen und Besuchern des Naturerlebniswegs noch viele Jahre Freude bereiten und zeigen, wie nachhaltiges Handeln und internationale Zusammenarbeit ganz konkret vor Ort wirken können.
Ich danke allen Beteiligten bereits heute für ihren Einsatz und freue mich, dass dieses besondere Projekt seinen Platz dauerhaft in unserer Gemeinde finden wird.