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Mitteilungsblatt Schiffweiler
Ausgabe 37/2026
Aus unserer Gemeinde Schiffweiler
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Gemeinsam für mehr Sicherheit und Rücksicht im Straßenverkehr

Seit dem 30. August machen die Gemeinden Eppelborn, Illingen, Merchweiler und Schiffweiler im Rahmen ihrer interkommunalen Zusammenarbeit gemeinsam auf ein Thema aufmerksam, das uns alle im Straßenverkehr betrifft: Rücksicht beginnt beim richtigen Parken.

Zum Auftakt kommt dabei zunächst die „Gelbe Karte“ zum Einsatz. Wer sein Fahrzeug so abstellt, dass gegen die geltenden Verkehrsregeln verstoßen wird, soll damit zunächst einen freundlichen, aber deutlichen Hinweis erhalten. Die Botschaft lautet: „Heute noch ein Hinweis. Beim nächsten Mal kann es kosten.“

Denn mit der gemeinsamen Aktion möchten die Kommunen zunächst sensibilisieren und erklären, bevor die Verkehrsüberwachung verstärkt kontrolliert.

Warum wird überhaupt kontrolliert?

Richtiges Parken ist mehr als die Frage, ob das eigene Fahrzeug noch in eine freie Lücke passt. Entscheidend ist auch, welche Auswirkungen ein abgestelltes Fahrzeug auf andere hat.

Ein zugeparkter Gehweg kann beispielsweise dazu führen, dass Eltern mit Kinderwagen, Menschen mit Rollator oder Personen im Rollstuhl auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Zu eng abgestellte Fahrzeuge können außerdem die Durchfahrt für Feuerwehr und Rettungsdienst erschweren. Auch Einfahrten, Kreuzungsbereiche und andere Stellen müssen aus gutem Grund freigehalten werden.

Verkehrsüberwachung ist deshalb kein Selbstzweck. Sie soll dazu beitragen, Gefahren und Behinderungen zu vermeiden und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.

Die Regeln, die dabei kontrolliert werden, sind übrigens nicht neu. Sie gelten bereits heute und unabhängig von der gemeinsamen Aktion der vier Kommunen.

Erst sensibilisieren - dann verstärkt kontrollieren

Mit der „Gelben Karte“ möchten Eppelborn, Illingen, Merchweiler und Schiffweiler zunächst noch einmal auf diese Regeln aufmerksam machen und für mehr gegenseitige Rücksicht werben. Gleichzeitig gilt aber: Die Hinweise sind kein Freifahrtschein für dauerhaftes Falschparken.

Die Verkehrsüberwachung wird künftig verstärkt kontrollieren. Was zunächst noch mit einer „Gelben Karte“ und einem Hinweis verbunden ist, kann bei späteren Kontrollen entsprechend den geltenden Vorschriften kostenpflichtig geahndet werden.

In den kommenden Wochen werden wir auch hier im Mitteilungsblatt weitere typische Situationen aufgreifen und erklären, warum manchmal schon wenige Zentimeter darüber entscheiden können, ob andere sicher vorbeikommen.

Unser gemeinsames Ziel: nicht mehr Knöllchen, sondern mehr Sicherheit und Rücksicht auf unseren Straßen.