In den vergangenen Wochen haben die Gemeinden Eppelborn, Illingen, Merchweiler und Schiffweiler gemeinsam auf verschiedene Situationen aufmerksam gemacht, die im Straßenverkehr immer wieder zu Problemen führen: zugeparkte Gehwege, zu geringe Durchfahrtsbreiten, blockierte Rettungswege oder Fahrzeuge, die den Zugang zu Unterflurhydranten versperren.
Zum Auftakt der gemeinsamen Aktion stand deshalb zunächst die „Gelbe Karte“ im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Heute noch ein Hinweis. Beim nächsten Mal kann es kosten.“ ging es darum, zu informieren und für mehr Rücksicht beim Parken zu sensibilisieren.
Dabei wurde auch deutlich, warum die Einhaltung der Verkehrsregeln wichtig ist. Ein blockierter Gehweg kann Menschen mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl zum Ausweichen auf die Fahrbahn zwingen. Eine zu enge Straße kann Feuerwehr und Rettungsdienst wertvolle Zeit kosten. Und ein zugeparkter Hydrant kann im Brandfall den schnellen Zugang zur Löschwasserversorgung erschweren.
Mit diesen Hinweisen haben die vier Kommunen bewusst zunächst auf Information und Sensibilisierung gesetzt. Nun geht die gemeinsame Verkehrsüberwachung den nächsten Schritt: Die Kontrollen werden verstärkt und festgestellte Verstöße entsprechend den geltenden Vorschriften geahndet.
Das bedeutet nicht, dass künftig jeder kleine Fehler automatisch im Mittelpunkt steht. Ziel der Verkehrsüberwachung bleibt es, dort einzugreifen, wo durch falsches Parken Regeln missachtet und andere behindert oder gefährdet werden.
Wer aufmerksam und rücksichtsvoll parkt, leistet deshalb selbst einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit in unseren Straßen.
Fair informiert. Gemeinsam sicher.
Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viele Verwarnungen auszusprechen – sondern darum, dass Gehwege nutzbar, Straßen passierbar und Rettungswege frei bleiben.