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Landgemeindebote
Ausgabe 5/2026
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Osterfeuer Großenehrich

Erstes Osterfeuer begeistert Großenehrich - Starker Auftakt für die neue Kirmesjugend Großenehrich. Am Samstagabend, dem 4. April 2026, flackerten erstmals die Flammen des Osterfeuers unter der Regie der neuen Kirmesjugend in Großenehrich. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger versammelten sich, um gemeinsam einen stimmungsvollen Abend zu verbringen. Für die jüngsten Besucher hatte sich die Kirmesjugend etwas Besonderes einfallen lassen: Neben dem großen Feuer wurden separate Feuerschalen aufgestellt, an denen Kinder sicher Marshmallows rösten konnten. Die dafür benötigten Holzspieße hatten die Mitglieder der Kirmesjugend sogar eigenhändig geschnitzt. Dass es sich um das erste Osterfeuer dieser Art handelte, hat einen einfachen Grund: „Wir sind eine neue Kirmesjugend und haben das Osterfeuer übernommen, zuvor haben wir das noch nie selbst organisiert“, erklärt Jannic Penzler. Es sei der Gruppe wichtig gewesen, eine alte Tradition wieder aufleben zu lassen. „Wir wollten, dass es nicht ausfällt. Das Osterfeuer gehört einfach dazu, es ist für viele Bürger ein wichtiger Bestandteil und ein schöner Anlass zum Feiern und Zusammensein.“ Die Organisation stellte die engagierten Jugendlichen jedoch vor einige Herausforderungen. Besonders der enge Zeitrahmen von nur einem Monat machte die Planung anspruchsvoll. Wann zuletzt ein Osterfeuer von einer früheren Kirmesjugend veranstaltet wurde, lässt sich nur schätzen. „Ich denke, es ist etwa sieben Jahre her“, heißt es aus den Reihen der Beteiligten. Umso größer war die Freude, diese Tradition nun wieder aufleben zu lassen.

Und der Einsatz hat sich gelohnt: Die Stimmung sei durchweg positiv gewesen, vom Aufbau bis zum eigentlichen Fest. Besonders beeindruckt zeigte sich die Kirmesjugend von der großen Resonanz aus der Bevölkerung. „Es war richtig schön zu sehen, wie viele Leute da waren und wie positiv alles aufgenommen wurde.“ Ein großer Dank gilt auch den unzähligen Unterstützern vor Ort- „Ohne sie hätten wir das nicht geschafft“, betont die Kirmesjugend.Nach diesem gelungenen Auftakt steht bereits fest: Das Osterfeuer soll keine einmalige Sache bleiben. „Wir machen das auf jeden Fall nochmal“, lautet das klare Fazit. „Es hat mega Spaß gemacht und alles hat super geklappt.“

Mit ihrem Engagement hat die neue Kirmesjugend eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig Traditionen bleiben können, wenn sich Menschen finden, die sie mit Herzblut weiterführen.

April, 2026 - Rebecca Otte