Der Landkreis Hildburghausen startet ein wegweisendes Projekt: Mit dem wissenschaftlich begleiteten Sportstättenentwicklungsplan wird ein umfassender Blick auf die Zukunft des Sports im Landkreis Hildburghausen geworfen Ziel ist es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Sportvereinen, Schulen, Verwaltung und Politik die richtigen Weichen für eine moderne, vielfältige und bedarfsgerechte Sport- und Bewegungslandschaft zu stellen.
Die Erstellung des Sportentwicklungsplans wird durch das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam wissenschaftlich begleitet. Der Landkreis Hildburghausen setzt damit auf fachliche Expertise und eine breite gesellschaftliche Beteiligung.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Betrachtung der Sportinfrastruktur im Landkreis. Hierzu werden die kommunalen Sportanlagen begangen, dokumentiert und baufachlich bewertet. Ergänzend wird eine Bedarfsanalyse für den Schul- und Vereinssport durchgeführt.
Als zentralen Kern wird die Bevölkerung wird in den Prozess einbezogen: Im September dieses Jahres erhalten rund 10.000 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger eine Einladung zur Teilnahme an einer Online-Befragung. Weitere Informationen zu den Inhalten der Befragung werden in der nächsten Ausgabe des Amtsblatts veröffentlicht.
Darüber hinaus werden relevante Akteurinnen und Akteure aus dem Landkreis beteiligt. Eine prozessbegleitende Steuerungsgruppe begleitet die Erarbeitung des Sportentwicklungsplans und berät Zwischenergebnisse. Zusätzlich sind sieben Experten-Workshops an verschiedenen Standorten im Landkreis vorgesehen. In denen kann sich zu Sport und Bewegung im Landkreis ausgetauscht und lokalspezifische Wünsche gesammelt werden.
Die Ergebnisse des Prozesses werden in einem Maßnahmen- und Prioritätenplan zusammengeführt. Dieser soll dem Landkreis künftig als Grundlage für strategische Entscheidungen zur Weiterentwicklung der Sportstätten und Bewegungsangebote dienen.