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Hermsdorfer Amtsblatt
Ausgabe 6/2019
Amtlicher Teil (AT)
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Satzung über die Erhebung der Grund- und Gewerbesteuer in der Gemeinde St. Gangloff (Hebesatzsatzung)

Auf Grund des §§ 2, 18, 19 und 54 der Thüringer Gemeinde- und Landkreisordnung (Thüringer Kommunalordnung - ThürKO) vom 16. August 1993 (GVBl. S. 501) in der Fassung der Neubekanntmachung vom 28. Januar 2003 (GVBl. S. 41), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 24. April 2017 (GVBl. S. 91) und der §§ 1, 2, 5, 17 und 18 des Thüringer Kommunalabgabengesetzes (ThürKAG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. September 2000 (GVBl. S. 301), zuletzt geändert durch Gesetz vom 14. Juni 2017 (GVBl. S. 150), in Verbindung mit §§ 1 und 25 des Grundsteuergesetzes (GrStG) vom 07. August 1973 (BGBl. I S. 965), zuletzt geändert durch Artikel 38 des Gesetzes vom 19. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2794) und §§ 1 und 16 Gewerbesteuergesetz (GewStG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. Oktober 2002 (BGBl. I S. 4167), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 27. Juni 2017 (BGBl. I S. 2074), hat der Gemeinderat der Gemeinde St. Gangloff in seiner Sitzung am 20.05.2019 folgende Hebesatzsatzung beschlossen:

§ 1

Grundsatz

Die Gemeinde St. Gangloff erhebt

a)

von dem in ihrem Gebiet liegenden Grundbesitz Grundsteuer nach den Vorschriften des Grundsteuergesetzes und

b)

eine Gewerbesteuer nach den Vorschriften des Gewerbesteuergesetzes.

§ 2

Hebesätze

Die Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer werden ab 2018 wie folgt festgesetzt:

1.

Grundsteuer A

(land- und forstwirtschaftliche Betriebe)

302 v. H.

2.

Grundsteuer B (Grundstücke)

404 v. H.

3.

Gewerbesteuer

395 v. H.

§ 3

In-Kraft-Treten

Die Hebesatzsatzung tritt am 01.01.2019 in Kraft und gilt bis 31.12.2020.

Die Hebesatzsatzung vom 30.06.2018 wird hiermit aufgehoben.

St. Gangloff, den 29.07.2019

Wiedenhöft

Bürgermeister

Verstöße wegen der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften, die die Ausfertigung und die Bekanntmachung betreffen, können gegenüber der Gemeinde St. Gangloff unter der Angabe von Gründen schriftlich geltend gemacht werden. Werden solche Verstöße nicht innerhalb einer Frist von einem Jahr nach dieser Bekanntmachung geltend gemacht, so sind so Verstöße unbeachtlich.

Diese Belehrung gilt für die oben aufgeführte Satzung.