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Hermsdorfer Amtsblatt
Ausgabe 9/2020
Nichtamtlicher Teil (NaT)
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„Schwarzer Bär“ an alter Robinie gesichtet!

Im Bild: Bürgermeister Benny Hofmann, Geschäftsinhaber Jörg Matthes von Matthes Motorgeräte sowie die Bauhofmitarbeiter Andreas Unger, Ralph Zosel und Mario Bodendorf

Hermsdorf. Als am 26.10.2019 um kurz nach 22 Uhr die Hermsdorfer Feuerwehr zu einem Brand am Gasthof „Zum Schwarzen Bär“ alarmiert wurde, konnte noch niemand ahnen, dass dieser Einsatz in die Stadtgeschichte eingehen würde.

Nachdem die Kameraden der Feuerwehr Vorort festgestellt hatten, dass voraussichtlich durch Brandstiftung die alte Robinie am Gasthof – welche schätzungsweise 500 Jahre alt und ein Naturdenkmal ist – entzündet wurde, erfolgten fachgemäß die Löscharbeiten. Dabei musste der Baum mehrfach eingeschnitten und geflutet werden, da ein großer Hohlraum bestand, in dem sich die Glut tief in das Innere arbeitete. Die insgesamt zwei Einsätze dauerten bis zum nächsten Tag gegen 9 Uhr an.

Bei den besagten Schnittarbeiten musste auch ein größeres Stück der Robinie weichen. Im Nachgang zu den Einsatzarbeiten sicherte die Stadt Hermsdorf dieses prächtige Stück Holz, um daraus etwas „Besonderes“ zu schaffen. Als dies Jörg Matthes vom gleichnamigen Motorgeräte- Fachhandel/ Werkstatt in Erfahrung brachte, bot er an, der Stadt Hermsdorf im Rahmen seines 30-jährigen Betriebsjubiläums mal etwas „zurück zugeben“ und sich damit bei der Stadt und seinen Hermsdorfer Kunden für all die treuen Jahre zu bedanken. Beauftragt hatte Matthes den Kettensägen- Künstler Christian Schmidt aus Rauschwitz.

Das Kunstwerk soll einen Ehrenplatz am Eingang des Gasthofes neben seiner „Mutter“, der alten Robinie, erhalten.