Der Stadtrat der Stadt Heilbad Heiligenstadt trat am 9. Dezember 2025 zu seiner letzten Sitzung des Jahres zusammen. Bürgermeister Thomas Spielmann berichtete über zentrale Baumaßnahmen: An der Kita Pusteblume stehen die Fassadenarbeiten vor dem Abschluss, in Bernterode läuft der Innenausbau der Feuerwehr und im Dorfgemeinschaftshaus Streitholz ist die neue Küche eingebaut. Die Arbeiten an der Bushaltestelle Obere Wilhelmstraße sind weit fortgeschritten, der Spielplatz am Sebastian-Kneipp-Kindergarten ist abgenommen und an der Konzertmuschel wird die äußere Sanierung abgeschlossen.
Das Jugendparlament stellte Projekte wie Neujahrsempfang, Berlinfahrt und Sommerkino vor. Der Seniorenbeirat berichtete über Schwerpunkte zu Barrierefreiheit und seine Bildungsfahrt.
Für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept 2040 (ISEK 2040) wurde der Auftrag vergeben. Das Büro Stadtmarketing in der Wilhelmstraße 42 erhielt eine neue Schaufensterbeklebung und ist dienstags von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Bürgerinnen und Bürger können dort eigene Anregungen einbringen.
Der wichtigste Punkt des Tages war der Haushalt 2026, der ausgeglichen abschließt und zentrale Investitionen ermöglicht. Bürgermeister Thomas Spielmann dankte dem Stadtrat für die konstruktive Zusammenarbeit. Nach den Redebeiträgen der Fraktionsvorsitzenden wurde der Haushaltsbeschluss gefasst. „Es ist eine erfreuliche Lage, in der wir uns befinden. Es ist heute nicht selbstverständlich, dass eine Stadt ihren Haushalt fristgerecht und rund einbringen kann. Mein Dank gilt dem Stadtrat für die konstruktive Mitarbeit in der Priorisierungsveranstaltung und meiner Verwaltung, die mit Haushaltsdisziplin und klaren Prioritäten zu diesem Ergebnis beigetragen hat.“
Nach den Redebeiträgen der Fraktionsvorsitzenden fasste der Stadtrat den Beschluss zum Haushalt 2026.
Für die Sanierung des Stadthauses wird das Gebäude Aegidienstraße 19 als Interimslösung angemietet. Der Einzug soll im Frühjahr 2026 erfolgen.
Außerdem stimmte der Stadtrat dem Erschließungsvertrag (Ver- und Entsorgungsanschluss) für den künftigen Klinikstandort zu.