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Heiligenstadt Anzeiger
Ausgabe 2/2026
Aus der Stadt
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Forstarbeit im Winter

Der Winter ist traditionell die Zeit der Holzernte. Seit jeher nutzen Förster die kalte Jahreszeit, um Bäume zu fällen. Der Grund ist bis heute derselbe: Frost macht die Böden tragfähig, schwere Maschinen können eingesetzt werden, ohne den Waldboden zu schädigen. Gleichzeitig stehen die Bäume im Winter nicht im Saft. Das Holz ist trockener und von höherer Qualität.

Ein richtig frostiger Winter bietet damit ideale Voraussetzungen für die Holzernte. Diese fachlichen Vorteile ändern jedoch nichts daran, dass der Arbeitseinsatz im Winterforst körperlich anspruchsvoll ist und nur etwas für Hartgesottene bleibt. Umso wichtiger sind Erfahrung, Sorgfalt und sichere Arbeitsabläufe.

Im städtischen Forst zeigt sich dies bei der Vorbereitung auf eine praktische Zwischenprüfung. Dipl. Forstingenieur Christian Konradi bereitet Luis Deppe, angehender Forstwirt, auf diese Prüfung vor.

Im Mittelpunkt standen die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, eine sorgfältige Arbeitsplanung sowie Fäll- und Entastungstechniken. Dazu gehörten unter anderem der Fällheberschnitt, die Hebeltechnik beim Entasten und das Anschreiben von Länge und Durchmesser direkt an der Schnittfläche.

Bei der Vorbereitung auf die praktische Zwischenprüfung wurden mehrere Douglasien gefällt und fachgerecht aufgearbeitet.