Über 80 Gäste besuchten die Eröffnung der Sonderausstellung „EIN BRUCH“ von Steffi-Babett Wartenberg. In feierlicher Atmosphäre erhielten die Besuchenden einen ersten Einblick in eine Schau, die die Erfahrungen der Wendezeit und Themen wie Isolation, Grenznähe, persönliche sowie gesellschaftliche Umbrüche behandelt.
Die Laudatio von Dr. M.A. Cornelie Becker-Lamers eröffnete einen vertieften Zugang zu Werk und künstlerischer Haltung. Danach führte Henriette Roth in die Ausstellung ein. Sie gab einen Einblick in Vorbereitungszeit und Konzept. Für die musikalische Begleitung sorgte Oliver Menge am Saxophon.
In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet Wartenberg biografische Erinnerungen mit einer abstrakten Bildsprache aus Linien, Strukturen und Farbflächen. Die Schau zeigt verschiedene Werkserien, die Spannungsfelder zwischen Enge und Freiheit, Individuum und Gemeinschaft sichtbar machen.
Die große Resonanz und intensiven Gespräche während der Vernissage verdeutlichten, wie präsent diese Themen bis heute sind; insbesondere in einer Region, die stark von der deutsch-deutschen Teilung geprägt war.
Die Ausstellung ist bis zum 16. August 2026 zu sehen. Zum Museumsfest am 10. Mai ist der Eintritt frei.
Text: Henriette Roth (wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Foto: Luise Steiniger (wissenschaftliche Volontärin)