Schulerweiterung Sachsenbrunn
Platz der DSF in Römhild
Basaltwerk Römhild KS 184 aus Sammlung Kreisarchiv
16.01.1976 Sachsenbrunn. In der Gemeinde Sachsenbrunn wurde am 30. Dezember 1975 ein Schulerweiterungsbau seiner Nutzung übergeben. Es handelte sich hier um die Vergrößerung der Turnhalle mit Geräteraum und sanitären Anlagen. Außerdem kamen vier Klassenräume und ein Lehrerzimmer dazu. Die Eltern, Lehrer und Bürger des Ortes haben großen Anteil an der termingerechten Fertigstellung durch viele Stunden Eigenleistungen im Wettbewerb „Schöner unsere Städte und Gemeinden“.
16.01.1976 Römhild. Der Gemeindeverband Römhild wurde am 08. Januar mit der Ehrenurkunde des Präsidenten der Nationalen Front für seine „Mach mit!“-Initiativen gewürdigt. So entstand zum Beispiel zu Ehren des 30. Jahrestages der Befreiung der neue Platz der DSF.
20.01.1976 Hildburghausen. Im Plenarsaal der Kommunalen Berufsschule fand die erste Kreistagssitzung des neuen Jahres statt. Zur Debatte standen Volkswirtschafts-, Haushalts- und Jugendförderungsplan 1976 des Kreises Hildburghausen. U.a. sind 71 Prozent des Haushaltsplanes des Kreises für die Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse, für das Gesundheits- und Sozialwesen, für Volksbildung, Kultur, Jugend, Sport und das Erholungswesen vorgesehen. Allein für die bessere Betreuung älterer Bürger stehen 7 Prozent mehr Mittel als 1975 zur Verfügung. Auch zur Verbesserung der Schüler- und Kinderspeisung und der schrittweisen Einführung einer altersdifferenzierten Kost stehen in diesem Jahr zusätzlich 557000 Mark im Haushaltsplan zur Verfügung.
21.01.1976 Kreisgebiet. Für Jugendliche aus der Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft der Bezirke Erfurt, Karl-Marx-Stadt, Potsdam und Cottbus gingen im ersten Durchgang erlebnisreiche Urlaubstage in Masserberg, Fehrenbach, Gießübel, Heubach und Schnett zu Ende. Auch wenn der Schnee für den Winterurlaub auf sich warten ließ, gab es doch keine Langeweile. Ein Höhepunkt war u.a. am Wochenende das Sterntreffen aller Jugendlichen auf dem Simmersberg.
Kei
03.01.1926 „Themar, 1. Januar. Der Jahreswechsel hat auch hier seinen üblichen Verlauf genommen. Auf dem Marktplatz hatten die beiden hiesigen Gesangvereine „Sängerkranz“ und „Harmonie“ einige ihrer schönen Lieder zum Vortrag gebracht und Punkt 12 Uhr spielte unter Glockengeläut unsere Stadtkapelle „Lobe den Herrn“. Die Bevölkerung hat regen Anteil an den Veranstaltungen genommen.“
10.01.1926 „Hildburghausen, 9. Januar. Die französische Umbestattungskommission hat auch unsere Stadt nicht unberührt gelassen, denn sämtliche in Deutschland verstorbenen kriegsgefangenen Franzosen werden ausgegraben. Gestern nachmittag begannen gegen 3 Uhr 3 Mann (darunter ein Franzose) mit der Ausgrabung der vier von 1914-18 hier beerdigten Franzosen. Da es in letzter Zeit sehr viel geregnet hat, so geht die Arbeit sehr langsam und mühevoll von statten. Nach wenigen Spatenstichen hat sich schon starkes Grundwasser bemerkbar gemacht. Die Kommission hat ein Lastauto mit Särgen bereit gestellt, um die in ihrer letzten Ruhestätte Gestörten in ihre Heimat zu überführen.“
14.01.1926 „Römhild, 13. Januar. Jubiläum des Basaltwerkes. Heute sind 25 Jahre verflossen seit dem Tag, an dem das Städtische Basaltwerk in Betrieb gesetzt wurde. Wie das Werk sich während der Zeit entwickelt hat, ist allgemein bekannt. Zur Zeit arbeitet es mit 100 Arbeitern. Eine Betriebseinschränkung hat bisher nicht stattgefunden. Hoffentlich gelingt es dem Werk, ohne Betriebseinschränkung über den Winter zu kommen. Von festlichen Veranstaltungen aus Anlaß dieses Jubiläums wurde abgesehen. Auf Vorschlag der Betriebsleitung hat die Gemeindevertretung vielmehr beschlossen, aus Anlaß des 25jährigen Bestehens des Basaltwerkes 10000 Mark unter die Arbeiter, je nach Länge der Zeit, die sie beim Werk arbeiten, zu verteilen, und einen größeren Betrag für die Stiftung zu verwenden, deren Abwurf alljährlich bedürftigen Einwohnern Römhilds zugute kommen soll.“
17.01.1926 „Eisfeld, 15. Januar. Sitzung der Kirchenvertretung. Die durch Kirchengesetz neu geschaffene Einrichtung der Kirchenvertretung hielt gestern im Rathaussaale ihre erste Sitzung ab. Zunächst begrüßte Herr Kirchenrat Kalbe die Anwesenden. Hierauf schritt man zur Wahl des Kirchenvorstandes. Die Zahl ist auf 8 Vorstandsmitglieder beschränkt. Aus dem Wahlgang gingen als Kirchenvorstandsmitglieder hervor: Amtsgerichtsrat Albrecht, Kassierer Jul. Zapf, Kaufmann Herrn Heß (Kirchkasserechnungsführer), Zinngießermeister Leonard Schober, Lokomotivführer a.D. Christian Schaumberger, Konditor Max Weber, Metzgermeister Karl Tanzberger und Lehrer Theodor Anacker. Neben diesem Kirchenvorstand wird eine Baukommission (Weber, Schaumberger und Maurermeister Aug. Zang) den baulichen Zustand der kirchlichen Gebäude überwachen.“
22.01.1926 „Eisfeld, 20. Januar. Von der Separation. Gegenwärtig werden sämtliche Grundstücksbesitzer vorgeladen. Es sollen die Besitzverhältnisse festgestellt werden und zwar ob der Besitz den jeder hat, mit dem der Bücher der Grundstückszusammenlegung übereinstimmt. Aus diesem Grunde sind die Grundbuchauszüge mitzubringen.“
Kei