Talsperre Schönbrunn
Garten- und Kinderfest
Anzeige Schützenfest
02.07.1976 Hildburghausen. Vor einigen Tagen wurde die Fernwasserversorgung aus der Talsperre Schönbrunn für die Kreisstadt mit dem Stadtteil Birkenfeld und den Gemeinden Leimrieth, Pfersdorf, Zeilfeld und Stressenhausen in Dauerbetrieb genommen. In den kommenden Wochen sollen auch die Einwohner im Heldburger Gebiet Trinkwasser aus der Talsperre Schönbrunn bekommen.
05.07.1976 Hildburghausen. Am Wochenende zog es hunderte Naherholungssuchende der Kreisstadt in das Erholungszentrum an den gemauerten Teichen zu einem 2-tägigen Garten- und Kinderfest. Auf dem Programm standen unter anderem ein volkssportliches Angeln für jedermann, eine Werbeschau für Kaninchen und Geflügel, ein musikalischer Frühschoppen mit der Blaskapelle der Schraubenwerker, Fahrten mit der Pioniereisenbahn und vieles mehr.
07.07.1976 Westhausen. Diese Woche begehen die Einwohner der Gemeinde Westhausen mit vielen Veranstaltungen die 1200- Jahr-Feier ihres Ortes. Die Festwoche wurde mit einer Festsitzung des Gemeinderates am vergangenen Sonnabend eröffnet. Auf dem Programm stehen außerdem ein Kinderfest, ein Skatturnier, ein Kulturprogramm des Dorfensembles, eine Freilichtfilmveranstaltung, sowie ein Gastspiel des Meininger Theaters auf der Freilichtbühne am Festplatz mit einem Lustspiel. Den Höhepunkt bildet am Sonntag der historische Festumzug.
08.07.1976 „Wußten Sie schon“…, dass im Jahr 1976 in unserem Kreis für den kulturell-sozialen Bereich insgesamt 42 038 000 Mark zur Verfügung stehen. Damit werden u.a. die Kosten zur Unterhaltung von 2826 Kindergartenplätzen, 2700 Hortplätzen, 70 ärztlichen und zahnärztlichen Arbeitsplätzen, 861 Krippenplätzen sowie 242 Feierabend- und Pflegeplätzen bestritten.
Kei
27.06.1926 „Hildburghausen, 26. Juni. Das Schützenfest ist nicht mehr fern. Wenn am Dienstag die Einzelhändler unsere Stadt wieder verlassen, hält die Schützenzunft ihren Auszug zum Schützenhof. Die Tage bilden für die Hildburghäuser Bevölkerung stets ein großes Volksfest mit dem dazugehörigen Vergnügungspark. Schon jetzt sind von weit und breit die Schausteller eingetroffen, haben Wagenburg und Zeltstätte errichtet, um die Kunst und Belustigung des „fahrenden Volk“ zu zeigen. Wer aber am Sonntag schon allerlei Kurzweil sucht, der gehe hinaus zum Schützenplatz, dort findet er: Dölles Pracht-Auto-Korso mit herrlicher Musik und feenhafter Beleuchtung, die russische Gondelfahrt, Gerstmeiers größter Welt-Hypodrom, Heyers weltberühmtes Liliputaner-Lustspieltheater mit stündlich großer Vorstellung, Roth, sowie Hertels und Reichling mit ihren berühmten Thüringer Konditoreien und Speiseeishallen und Schmalfußen`s Verlosungshalle. – Der Schützenwirt aber hat Vorsorge getroffen, daß der Magen und die Kehle nicht zu kurz kommen. Küche und Keller warten auf die Gäste.“
27.06.1926 „Gießübel, 25. Juni. Eine Postagentur wird am 1. Juli hier mit Telegraphenbetrieb eingerichtet, die die Postdienstliche Bezeichnung Gießübel (Kreis Hildburghausen) führt. Die zu- und Abbeförderung der Gießübler Post geschieht durch die neueingerichtete Postkraftwagenlinie Schleusingen-Masserberg.“
03.07.2026 „Hildburghausen, 1. Juli. Vom Standesamt. Im Juni sind in der Stadt 5 (12) Geburten zu verzeichnen gewesen. Es hat 1 (5) Eheschließung stattgefunden. Die 10 (17) Sterbefälle entfallen auf die Stadt. Die eingeklammerten Zahlen bedeuten diejenigen des Vorjahres. – Es ist bezeichnend, daß der Juni nur eine Eheschließung aufzuweisen hat. Als Grund hierfür kann man wohl annehmen, daß die überaus schlechte Wirtschaftslage und die schwere Beschaffung einer Wohnung die jungen Leute vom Heiraten abhält.“
04.07.1926 „Themar, 2. Juli. Zur Kriegerdenkmalfrage. Die Entscheidung, wohin das Kriegerdenkmal zu stehen kommen soll, ist nun endgültig gefallen, nachdem der Gemeinderat beschlossen hat, das Denkmal auf dem Platz gegenüber der neuen Schule, wo sich jetzt Schrebergärten befinden, zu errichten. Der Kriegerdenkmal-Ausschuß hat sich auch für diesen Platz entschieden. Der jetzt gewählte Platz ist leicht, auch bei schlechtem Wetter, erreichbar; was beim „Birkenwäldchen“ nicht der Fall gewesen wäre. Auch erhält bei dieser Gelegenheit die Stadt eine gärtnerische Anlage mit Bänken; durch eine rings um den Platz gezogene grüne hohe Hecke wird erreicht werden, daß der Platz trotz seiner Lage inmitten der Stadt eine gewisse Abgeschlossenheit hat.“
06.07.1926 „Hildburghausen, 5. Juli. Das obere Werratal ist unterhalb Eisfeld auf weite Strecken überschwemmt und großer Teil des Heues ist von dem Wasser mit weggeführt worden. Allenthalben sieht man Landwirte, die bemüht sind, das abtreibende Heu den Fluten zu entreißen. Der seit gestern Abend niedergehende Regen hält immer noch an.“
Kei